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Monheim – 20. April 2012 – Pressemitteilung
Das Biopharma-Unternehmen UCB und das Biotechnologieunternehmen haben den Beginn des klinischen Phase-3-Programms für ihren Sclerostin-Antikörper (CDP7851/AMG 785) zur Behandlung von postmenopausaler Osteoporose bekanntgegeben.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit UCB im Rahmen des Phase-3-Programms für CDP7851/AMG 785”, sagt Sean E. Harper, M.D., Executive Vice President für Forschung und Entwicklung bei Amgen. „Trotz bereits bestehender Osteoporose-Therapien bleibt nach wie vor ein erheblicher Bedarf an zusätzlichen Therapiemöglichkeiten, die zur Knochenneubildung bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose führen.”
„Unser Sclerostin-Antikörper-Projekt in Zusammenarbeit mit Amgen ist eines der interessantesten Pipeline-Projekte im Portfolio von UCB. Die bisher gesammelten Daten zeigen das Potential eines Paradigmenwechsels in der Behandlung von postmenopausaler Osteoporose”, meint Prof. Dr. med. Iris Loew-Friedrich, Chief Medical Officer von UCB und Executive Vice-President Global Projects and Development. „Wir freuen uns sehr über den Beginn des Phase-3-Programms. Die bis heute erzielten Fortschritte sind uns ein Ansporn im Hinblick auf die Entwicklung einer neuen Therapieoption für Frauen, die an postmenopausaler Osteoporose leiden.”
Das Phase-3-Programm umfasst eine zwei Jahre dauernde multizentrische, internationale, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Parallelgruppenstudie an über 5.000 an Osteoporose leidenden Frauen nach den Wechseljahren. Der primäre Endpunkt bewertet die Inzidenz neuer vertebraler Frakturen nach zwölf Monaten. Erste Ergebnisse des Phase-3-Programms werden Ende 2015 erwartet.
CDP7851/AMG 785 ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der Sclerostin, ein Protein, das von Knochenzellen gebildet wird und die Knochenbildung hemmt, bindet und blockiert. Durch die Bindung des Sclerostin und dessen Hemmung kann CDP7851/AMG 785 den Körper beim Knochenaufbau unterstützen. Angesichts von über 75 Millionen Menschen, die weltweit an Osteoporose leiden, besteht ein starker Patientenbedarf für knochenbildende Therapeutika. Amgen und UCB arbeiten bei der Entwicklung von CDP7851/AMG 785 zur Behandlung von Knochenveränderungen wie postmenopausaler Osteoporose und der Frakturheilung zusammen.
Über postmenopausale Osteoporose
Osteoporose ist die häufigste Erkrankung des Knochenstoffwechsels. Osteoporose („poröse Knochen”) ist eine chronische, progressive und systemische Erkrankung, die durch eine geringe Knochenmasse, Zerstörung des Knochengewebes und eine geringe Knochenstärke gekennzeichnet ist. Dies hat zerbrechliche Knochen zur Folge und damit ein erhöhtes Frakturrisiko. Bei Frauen während und nach der Menopause ist der Knochenverlust beschleunigt – eine Folge des Östrogenmangels, der in Verbindung mit der nachlassenden Ovarialfunktion während der Wechseljahre auftritt. Das Frakturrisiko steigt exponentiell mit dem Alter. In den sieben größten Märkten leiden schätzungsweise 64,6 Millionen Menschen an Osteoporose. Frauen sind dabei etwa viermal so häufig betroffen wie Männer.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Angelika Dreßen, Corporate Communications Germany, UCB T +49.2173.48.1377, Angelika.Dressen@ucb.com
Über UCB
UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein weltweit tätiges biopharmazeutisches Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von innovativer Medizin und Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Zentrales Nervensystem, Immun- und Entzündungserkrankungen widmet, um Menschen mit schweren Krankheiten eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. UCB erreichte 2011 ein Umsatzvolumen von 3,2 Mrd. € und beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter in über 40 Ländern. UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel gehandelt.
Zukunftsbezogene Aussagen von UCB
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den derzeitigen Plänen, Schätzungen und Annahmen der Unternehmensleitung basieren. Alle Aussagen, außer Aussagen zu historischen Fakten, sind Aussagen, die als zukunftsbezogenen Aussagen erachtet werden können, einschließlich Schätzungen der Einnahmen, der operativen Margen, Investitionen, Bargeld, sonstiger finanzieller Informationen, zu erwartender rechtlicher, politischer, regulatorischer oder klinischer Ergebnisse sowie sonstiger Einschätzungen und Resultate. Ihrer Natur nach sind solche zukunftsbezogene Aussagen keine Garantie für zukünftige Leistungen und unterliegen Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen, die dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse erheblich von jenen abweichen können, die durch solche vorausschauenden Aussagen, wie in dieser Pressemitteilung enthalten, impliziert werden könnten. Zu den wichtigen Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen könnten, gehören folgende: Änderungen der allgemeinen Wirtschafts-, Geschäfts-und Wettbewerbssituation, die Unfähigkeit, erforderliche regulatorische Genehmigungen einzuholen oder solche zu annehmbaren Bedingungen zu erhalten, Kosten, die im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung stehen, Veränderungen in den Erwartungen an Produkte, die sich in der Pipeline befinden oder gerade von UCB entwickelt werden, die Auswirkungen künftiger gerichtlicher Entscheidungen oder behördlicher Untersuchungen, Produkthaftungsansprüche, Probleme beim Patentschutz für Produkte oder Produktkandidaten, Änderungen von Gesetzen oder Verordnungen, Wechselkursschwankungen, Änderungen oder Ungewissheiten in den Steuergesetzen oder innerhalb der Verwaltung solcher Gesetze und Einstellung und Bindung der Mitarbeiter. UCB stellt diese Informationen zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung zur Verfügung und lehnt ausdrücklich jegliche Verpflichtung ab, die Informationen dieser Pressemitteilung zu aktualisieren, sei es, um die tatsächlichen Ergebnisse zu bestätigen oder um eine Änderung der Erwartungen mitzuteilen. Es besteht keine Garantie, dass neue Produktkandidaten der Pipeline die Genehmigung zur Produktzulassung erhalten oder dass neue Indikationen für bestehende Produkte entwickelt und genehmigt werden. Produkte oder potenzielle Produkte, die Gegenstand von Partnerschaften, Joint Ventures oder Lizenz-Kooperationen sind, können zu Unstimmigkeiten unter den Partnern führen. Auch könnten UCB oder andere Probleme hinsichtlich Sicherheit, Nebenwirkungen oder in der Fertigung von Produkten nach ihrer Vermarktung entdecken. Darüber hinaus kann der Umsatz durch internationale und nationale Trends in Richtung Managed Care, Kostendämpfung im Gesundheitswesen, Rückerstattungsrichtlinien durch Drittzahler sowie durch die Gesetzgebung beeinflusste biopharmazeutische Preisgestaltung und Kostenerstattung beeinträchtigt werden.
Über Amgen
Amgen erforscht, entwickelt und produziert innovative Humantherapeutika. Seit 1980 gilt Amgen als Pionier in der Biotechnologie und ist eines der ersten Unternehmen, das auf dieser wissenschaftlichen Basis sichere und wirksame Arzneimittel aus dem Labor über die klinische Entwicklung zu den Patienten bringt. Die Therapeutika von Amgen haben die medizinische Praxis maßgeblich verändert und Millionen von Menschen auf der ganzen Welt im Kampf gegen Krebs, Nierenleiden, rheumatoide Arthritis, Knochenerkrankungen und andere schwerwiegende Erkrankungen geholfen. Mit einer großen Bandbreite potenzieller neuer Medikamente bleibt Amgen auch weiterhin seinem Anliegen treu, die Entwicklung voranzutreiben, um die Lebensqualität von Patienten entscheidend zu verbessern. Weitere Information über die wissenschaftliche Pionierarbeit und lebenswichtigen Medikamente finden Sie auf www.amgen.com. Alle Neuigkeiten erhalten Sie auch über www.twitter.com/amgen.
Zukunftsbezogene Aussagen von Amgen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen auf der Grundlage aktueller Erwartungen und Überzeugungen des Managements, unterliegen aber zahlreichen Risiken, Unsicherheiten und Annahmen, wodurch die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den hier beschriebenen abweichen können. Alle Aussagen, die sich nicht auf bereits bestätigte Fakten beziehen, sind zukunftsbezogene Aussagen, einschließlich Umsatzschätzungen, operative Margen, Kapitalaufwände, Bargeld und andere finanzielle Kennzahlen, zu erwartende Ergebnisse rechtlicher und/oder politischer Regulierungen oder Schiedsverfahren, klinische Ergebnisse oder Praktiken, Patienten- und Ärzteverhalten oder -praktiken, Erstattungen und Ergebnisse sowie andere Schätzungen und Ergebnisse. Zukunftsbezogene Aussagen gehen mit signifikanten Risiken und Unsicherheiten einher. Dazu zählen die nachfolgend diskutierten Risiken und Unsicherheiten, die in dem von Amgen an die US-Börsenaufsichtsbehörde für die Kontrolle des Wertpapierhandels (Securities and Exchange Commission, SEC) eingereichten Berichten detailliert beschrieben werden. Ebenso zählen dazu die Risiken und Unsicherheiten des aktuellen Berichts von Amgen zu Formular 10-K und die aktuellsten periodischen Berichte zu den Formularen 10-Q und 8-K. Bitte lesen Sie für weitere Informationen über Unsicherheiten und Risikofaktoren unserer Branche die aktuellsten Formulare 10-K, 10-Q und 8-K. Sofern nicht anders angegeben, stellt Amgen diese Information mit Datum vom 4. April 2012 zur Verfügung und ist ausdrücklich nicht dazu verpflichtet, die Inhalte dieser Pressemitteilung zu aktualisieren.
Die Richtigkeit zukunftsbezogener Aussagen kann nicht garantiert werden und tatsächliche Ergebnisse können maßgeblich von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten oder die Entwicklung neuer Indikationen für bestehende Produkte kann ebenso wie die Überführung eines Konzepts in ein tatsächliches Produkt nicht garantiert werden. Folglich kann nicht garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat oder die Entwicklung einer neuen Indikation eines bestehenden Produkts erfolgreich sein wird und zu einem kommerziellen Produkt wird. Vorklinische Ergebnisse stellen nicht sicher, dass das Produkt für den Menschen sicher und effizient ist. Die Komplexität des menschlichen Körpers kann nicht perfekt und manchmal nicht einmal adäquat durch Computer, Zellkulturen oder an Tiermodellen modelliert werden. Die Zeitspanne, um klinische Studien abzuschließen und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen für die Produkteinführung zu erhalten, war in der Vergangenheit unterschiedlich und wir gehen von ähnlich unterschiedlichen Zeitspannen für die Zukunft aus. Wir entwickeln Produktkandidaten sowohl intern als auch durch Lizenz-Kooperationen, Partnerschaften und Joint Ventures. Produktkandidaten, die aus solchen Partnerschaften hervorgehen, sind u. U. Gegenstand von Streitigkeiten zwischen den Parteien oder stellen sich als nicht so effizient oder sicher heraus, wie zu Beginn der Partnerschaft angenommen. Außerdem können wir oder andere Sicherheits- oder Produktionsprobleme wie auch Nebenwirkungen unserer Produkte nach der Markteinführung feststellen. Unser Betrieb kann Einflüssen behördlicher Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsansprüchen ausgesetzt sein. Ein beachtlicher Teil unserer Produktionskapazität für die Lieferung bestimmter aktueller und zukünftiger Produkte geht auf Dritte zurück. Lieferengpässe können den Verkauf bestimmter aktueller Produkte sowie die Entwicklung von Produktkandidaten einschränken.
Außerdem unterliegt der Verkauf unserer Produkte den auferlegten Erstattungs-Richtlinien von Drittzahlern, einschließlich Regierungen, private Versicherungspläne und Managed-Care-Anbietern und können Vorschriften, Änderungen von Richtlinien oder klinischen Entwicklungen und nationalen wie auch internationalen Trends hinsichtlich Managed Care und Gesundheitskostenträgern sowie der US-amerikanischen Gesetzgebung, pharmazeutischen Preisgestaltung und Erstattung unterliegen. Regierungsvorschriften wie auch andere Regulierungen und Erstattungspraktiken können eine Auswirkung auf die Entwicklung, Verwendung und Preisgestaltung unserer Produkte haben. Einige unserer vermarkteten Produkte stehen im Wettbewerb zu Produkten anderer Unternehmen. Das gilt ebenso für die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte. Wir sind davon überzeugt, dass einige unserer neueren Produkte, Produktkandidaten oder neue Indikationen für bestehende Produkte einem Wettbewerb ausgesetzt sind, sobald diese genehmigt und vermarktet werden. Unsere Produkte stehen u. U. im Wettbewerb mit preislich niedrigeren Produkten, etablierter Vergütung, überlegener Leistung, einfacherer Verabreichung etc. Wir erhalten regelmäßig Patente für unsere Produkte und Technologien, doch der Schutz durch unsere Patente und die Anwendung derer können von Mitbewerbern angefochten, verletzt oder umgangen werden. Der Erhalt und die Aufrechterhaltung eines Patentschutzes für unsere Produkte oder Produktkandidaten kann daher nicht garantiert werden. Wir können nicht garantieren, dass wir kommerziell erfolgreiche Produkte produzieren oder den kommerziellen Erfolg unserer bestehenden Produkte fortsetzen können. Derzeitige oder wahrgenommene Marktchancen, Wettbewerbspositionierung und Erfolg oder Misserfolg unserer Produkte oder Produktkandidaten können Einfluss auf unseren Aktienkurs haben. Die Aufdeckung signifikanter Probleme mit einem unserer Produkte ähnlichen Produkt, die die gesamte Medikamentenklasse betreffen, kann eine nachteilige Auswirkung auf den Verkauf der betroffenen Produkte und unser Unternehmen sowie der Betriebsergebnisse mit sich bringen.
Die wissenschaftlichen Informationen dieser Aussage hinsichtlich unserer Produktkandidaten sind vorläufig und können Änderungen unterliegen. Sie sind nicht durch die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) oder die Europäische Arzneimittelagentur zugelassen. Die Produkte sind nicht für Forschungszwecke, wie in dieser Pressemitteilung beschrieben, zugelassen und es soll und darf keine Schlussfolgerung bezüglich der Sicherheit und Wirksamkeit dieser Produkte für den beschriebenen Zweck basierend auf dieser Mitteilung gezogen werden. Die Beurteilung, ob die Produkte für diese Zwecke sicher und wirksam sind, obliegt ausschließlich der amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) oder der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Gesundheitsdienstleister sollten sich auf die genehmigte Kennzeichnung der Produkte berufen und nicht auf die in dieser Aussage diskutierten Informationen.