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UCB.de Medien Presseartikel

Image der Pharmaindustrie: Forschung top, aber oft zu hohe Preise

Studie: Deutsche schätzen Innovationsleistungen der Pharmabranche, sehen aber Arzneimittelpreise skeptisch und beklagen mangelnde Nähe zum Patienten.

Monheim – 13. September 2017 – Pressemitteilung

Fast neun von zehn Bundesbürgern haben ein positives Bild der Forschungs- und Innovationsleistungen der Pharmabranche in Deutschland. Damit schätzen die Deutschen den Wert der Forschungsarbeiten von Pharmaunternehmen deutlich höher ein als die Gesamtleistungen der Branche. Geht es um das Ansehen der Branche generell, sagt nur rund jeder vierte Deutsche, dass er ein positives Bild von den Arzneimittelherstellern hat. Das zeigt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung unter 1.000 volljährigen Deutschen, die das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der UCB Pharma GmbH Anfang dieses Jahres durchgeführt hat.

Das Verhältnis der Deutschen zur Pharmabranche ist zwiegespalten. Sowohl als Treiber für Forschung und Entwicklung als auch im Hinblick auf ihren Beitrag zur Volkswirtschaft genießen Arzneimittelhersteller ein sehr gutes Ansehen in der Bevölkerung. 85 Prozent der erwachsenen Bundesbürger sind der Meinung, dass Forschung und Entwicklung in der Branche einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. 87 Prozent meinen, dass die Pharmahersteller durch neue Medikamente eine bessere und gezieltere medizinische Versorgung ermöglichen. Darüber hinaus sehen 88 Prozent Pharmaunternehmen als wichtige Arbeitgeber und Steuerzahler für den Standort Deutschland an.

Der guten Reputation in Bezug auf Innovationsleistungen zum Trotz sehen nur 24 Prozent der Bundesbürger die Branche insgesamt positiv. Denn es gibt auch Aspekte, an denen sich die Menschen stoßen. So sind 89 Prozent der Deutschen der Meinung, dass Pharmaunternehmen oft zu hohe Preise für ihre Produkte verlangen. Und 82 Prozent gehen davon aus, dass die Arzneimittelhersteller oft auch neue Medikamente auf den Markt bringen, die kaum besser als vorhandene Präparate sind. Lediglich 36 Prozent nehmen die Pharmahersteller als Partner der Patienten wahr.

Pharmabranche braucht mehr Transparenz

„Die deutsche Pharmaindustrie muss transparenter werden“, fordert Peter Mitterhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der UCB Pharma GmbH, im Hinblick auf die Umfrageergebnisse. „Denn tatsächlich sind gute Forschungsleistungen für bessere Medikamente und die Preise für neue Arzneimittel zwei Seiten derselben Medaille. Und auch vermeintlich kleine Fortschritte bedürfen in der Pharmazie eines enormen Entwicklungsaufwands.“ Mitterhofer sieht die Pharmahersteller dabei in der Pflicht, diese Zusammenhänge deutlich und verständlich zu machen: „Wenn wir uns hinter hohen Mauern abschotten und nicht erklären, was dahinter passieren muss, bevor ein Medikament zugelassen werden kann, ist es kein Wunder, wenn Außenstehende die Preisgestaltung skeptisch sehen.“

UCB Pharma hat deshalb eine Transparenz-Initiative gestartet. Unter anderem werden Ergebnisse klinischer Studien der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Über die Studie

Für die Studie „Das Image der Pharmaindustrie“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren im Januar und Februar 2017 online befragt. Die Daten sind durch das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der UCB Pharma GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

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Weitere Informationen

Werner Bleilevens, Unternehmenskommunikation, UCB Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz), Tel.: 02173.48.1056, werner.bleilevens@ucb.com 

Über UCB

UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein weltweit tätiges biopharmazeutisches Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von innovativer Medizin und Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Zentrales Nervensystem, Immun- und Entzündungserkrankungen widmet, um Menschen mit schweren Krankheiten eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. UCB erreichte 2016 ein Umsatzvolumen von 4,2 Mrd. € und beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter in rund 40 Ländern. UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel gehandelt (Symbol: UCB). Verfolgen Sie unsere Kurznachrichten bei Twitter unter: @UCB_news.

Diese Presseerklärung enthält Annahmen, Erwartungen und Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Branche, des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens und des Unternehmens. Diese Annahmen, Erwartungen und Prognosen sind unsicher und unterliegen jederzeit einem Änderungsrisiko. Dies kann zur Folge haben, dass zukünftige Berichte und Fakten des Unternehmens wesentlich von den hier skizzierten Aussichten abweichen. Das Unternehmen übernimmt keinerlei Verantwortung für die Aktualisierung derartiger Annahmen, Erwartungen und Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Branche, des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens und des Unternehmens.