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Bluthochdruck: Die oft unerkannte Gefahr

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    Unbenannt1 Etwa 20 bis 30 Millionen Bundesbürger leiden an Bluthochdruck (Hypertonie) - also fast jeder Dritte in Deutschland. Bei den älteren Patienten sind es sogar dreiviertel der über 70jährigen. Das Problematische daran: 20 Prozent der Patienten, die Bluthochdruck haben, wissen es nicht. Aber selbst wenn eine Hypertonie diagnostiziert wird, erweist sich die Behandlung oft als schwierig, da die Patienten keine Symptome spüren, an die Erkrankung damit nicht „erinnert“ werden und somit die Tabletten nicht konsequent einnehmen. Die Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL), die Fachgesellschaft der Ärzte, die sich federführend mit der Behandlung von Bluthochdruck beschäftigen, versucht mit dem Start des Welt-Hypertonie-Tages am 17. Mai das kritische Thema Therapietreue einzuläuten und ein Jahr lang in Patienten- und Ärzteveranstaltungen, aber auch wissenschaftlich zu vertiefen. Zudem hat die DHL angeregt, Aktionstage durchzuführen, um allgemein auf das Thema aufmerksam zu machen und die hohe Dunkelziffer der Menschen, die von ihrer Erkrankung nicht wissen, zu senken.

    Warum engagiert sich UCB?

    Wir sind Mitglied im Kuratorium der DHL und haben mit Freude zur Kenntnis genommen, dass die Hochdruckliga mit dem Welt-Hypertonie-Tag ein Thema aufgreift, in dem wir uns sehr stark engagieren. Daher haben wir sehr schnell signalisiert, dass wir das Thema in Kooperation mit der DHL in einer eigenen Veranstaltung aufgreifen wollten. Diese Veranstaltung fand am 17. Mai unter dem Motto „Ich bleib mir treu!“ in Monheim statt. Die Zielsetzung: Wir wollten in einem kurzen medizinischen Vortag über Bluthochdruck aufklären: Wie entsteht Bluthochdruck? Was ist der Hintergrund? Was kann ich selber tun? Während der Mittagszeit führten wir eine Blutdruckmessaktion für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von UCB durch. Wir haben den Wert anschließend medizinisch bewertet und den Kolleginnen und Kollegen eine schriftliche Empfehlung zur Kontrolle beim Hausarzt mitgegeben, wenn der Bluthochdruck zu hoch und das noch nicht bekannt war. Zudem haben wir uns überlegt, was jeder Einzelne selbst tun kann, um einen gesunden Lebensstil zu verfolgen, denn eine Bemerkung hat uns sehr nachdenklich gemacht: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Wir bewegen uns einfach zu wenig.

    Wurden bei der Veranstaltung im Eingangsvortrag erste allgemeine Tipps zu einer gesunden Lebensführung zur Vermeidung des Bluthochdrucks gegeben, so war die Kombination aus Theorie und Praxis im Vortrag des promovierten Sportwissenschaftlers Dr. Ben Baak krönender und konkreter Abschluss der Veranstaltung. Eindrucksvoll konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spüren, wie mit nur 3 x 3 Minuten Bewegung am Tag das körperliche Wohlbefinden gesteigert werden kann. Ein Vortrag, der Lust auf mehr gemacht hat und zum Besuch des Angebotes der Fit-Offensive auf http://www.benbaak.de/ einlädt.

    Wie kann UCB unterstützen?

    Die UCB Innere Medizin GmbH & Co. KG beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Therapietreue (Adhärenz). Bluthochdruck ist insofern kritisch, da er keine Schmerzen verursacht und somit auch von den Patienten nicht als bedrohlich empfunden wird. Ein ständig erhöhter Blutdruck kann aber zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt, zu Herzinsuffizienz oder Nierenschäden führen. Das ist der Grund, warum man versucht, Bluthochdruck möglichst frühzeitig festzustellen. Wird er frühzeitig diagnostiziert, kann man ihn mittlerweile gut behandeln, wenn man seine Lebensweise darauf ausrichtet. Auch medikamentös ist er gut einstellbar. Aber die meisten Patienten benötigen zwei und mehr Medikamente, um ihren Zielblutdruck zu erreichen. Mit jeder zusätzlichen Tablette fällt es den Patienten schwerer, an die Einnahme zu denken. Um die Patienten hier zu unterstützen, haben wir in der Inneren Medizin das sogenannte Single-Pill-Konzept entwickelt, mit dem wir versuchen, mehrere Bluthochdrucksubstanzen in einer Tablette zu kombinieren. Da es unterschiedliche Behandlungsansätze und damit eine ganze Reihe von Kombinationsmöglichkeiten gibt, stellen wir bereits fünf Single-Pill-Kombinationen zur Verfügung und arbeiten an der Entwicklung von weiteren, für die Patienten relevanten Single Pills.

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