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Welt-Parkinson-Tag: Bewusstsein schaffen

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    Zitat_Kaiser4 Jorn_Kaiser2.PNGSeit 20 Jahren findet der Welt-Parkinson-Tag jährlich am 11. April statt. Er soll vor allem auf die Krankheit aufmerksam machen und ist dem englischen Arzt James Parkinson gewidmet, der 1817 erstmals die Symptome der Krankheit in einem Aufsatz beschrieb. Mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation WHO hat die European Parkinsons Disease Association 1997 diesen Tag ins Leben gerufen. Zahlreiche Aktionen für Patienten, Angehörige und Ärzte sollen das Verständnis für diese Erkrankung mit all ihren Facetten verstärken: Was bedeutet Parkinson? Wie geht es den Patienten im Alltag? Gibt es Neuigkeiten in der Forschung?

     

    Jürgen Mette: Botschafter in eigener Sache

    Weltweit gibt es über sechs Millionen Menschen, die mit Parkinson leben ̵ einer chronischen und fortschreitenden Bewegungsstörung. Trotz der vielen Probleme, die Parkinson-Patienten belasten, verlieren viele dennoch nicht ihre Lebensfreude. Das zeigen sie einmal im Jahr, am Welt-Parkinson-Tag. An diesem Tag möchten sie aufklären, informieren und der Krankheit den Schrecken nehmen. Auch wenn die Symptome bekannt sind, llt es Nicht-Betroffenen häufig schwer, nachzuempfinden, welchen Herausforderungen Parkinson-Patienten täglich gegenüberstehen. Über diese Herausforderungen kann am besten ein Betroffener selbst berichten. Daher freute ich mich sehr über die Zusage des bekannten evangelischen Theologen Jürgen Mette, der den Mitarbeitern von UCB am Standort Monheim einen Einblick in dieses Krankheitsbild geben und sich gleichzeitig bei ihnen für die wertvolle Arbeit zum Wohle der Patienten bedanken wollte. Wie für jeden Betroffenen war die Diagnose im Jahr 2009 für den Theologen ein herber Schlag. Das Schlimmste für ihn war, zunehmend die Kontrolle über seinen Körper und seine Muskulatur zu verlieren ̵ und damit seine Freiheit. Das machte ihn wütend. Er musste einen Weg finden, mit seinem Zorn umzugehen. So gab er der Krankheit einen Namen, personifizierte sie. Mit Herrn P kann er streiten und seiner Wut Raum geben. Als bekannte Pernlichkeit in der kirchlichen Szene war es Jürgen Mette ein Anliegen, diese Erkrankung nicht zu verschweigen. Mehr noch: Den Umgang mit der Diagnose und seine Erfahrungen mit der Krankheit hat er zudem in dem Buch Alles außer Mikado“ niedergeschrieben.  Als Referent ist er bundesweit unterwegs.  Auch wenn die Krankheit in vielen Lebenssituationen mit Einschnkungen einhergeht, verliert Jürgen Mette nicht seinen Lebensmut.  Er versteht sich als Botschafter und ruft zu einem positiven Umgang mit der Krankheit auf. Das macht vielen Betroffenen Mut. An seiner Seite steht seine Familie, die ihm Kraft gibt, sein Glaube, der ihn trägt und die Musik, die ihm Trost und Zuversicht schenkt, wenn „Herr P“ mal wieder das Ruder übernehmen möchte. „In solchen Momenten schicke ich Herrn Parkinson einfach in die Peripherie meines Lebens“, so Mette. „Denn mehr Platz möchte ich ihm nicht einräumen.“

     

    Wir möchten Patienten unterstützen

    Parkinson äußert sich vor allem durch Bewegungsstörungen, auch als „motorische Symptome“ bezeichnet. Dazu zählen Zittern, steife Glieder und langsamere Bewegungen. Darüber hinaus treten bei Parkinson-Patienten auch nicht-motorische Störungen auf, wie beispielsweise Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schmerzen. Häufig werden diese Symptome unterschätzt und nicht ausreichend behandelt, obwohl sie die Lebensqualität beeinträchtigen und die Lebenserwartung senken können. Auch wenn derzeit keine Heilung möglich ist, gibt es Behandlungsoptionen, die es Patienten mit Parkinson ermöglichen, ihre Mobilität und Unabhängigkeit möglichst lange zu bewahren und ein aktives Leben zu führen. Durch den patientenorientierten und wissenschaftsgetriebenen Ansatz von UCB haben wir uns dazu verpflichtet, die Patienten dabei zu unterstützen. Dazu gehört auch, das Bewusstsein für die Krankheit zu verstärken.

    Informationen zu Parkinson gibt es auch auf unserer Patienten-Website

    www.parkinson-aktuell.de.


     

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