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Asthma

Auf dieser Seite werden in kurzer und einfacher Form einige wesentliche Fragen zum Thema Asthma angesprochen. Sollten Sie oder Angehörige betroffen sein, wenden Sie sich bitte an einen Arzt, der sie intensiver berät.

Was ist Asthma ?

Asthma bronchiale basiert auf einer nicht infektiösen Entzündung der Lungen, die zu anfallsartiger Atemnot führen kann. Gleichzeitig besteht eine erhöhte Empfindlichkeit der Lungen auf äußere Reize (Hyperreagibilität). Die Luftnot wird durch eine krampfähnliche Verengung der Atemwege (Bronchien) ausgelöst. Besonders das Ausatmen wird dadurch erschwert.

Wie häufig ist Asthma ?

Ca. 5 % der Gesamtbevölkerung sind betroffen, in Deutschland also etwa 4 Millionen Menschen. Neben leichteren Formen besteht bei etwa 1 Million Menschen mittelschweres bis schweres Asthma. Bei den Kindern ist sogar jedes 10. Kind betroffen.

Neben Asthma ist die auch mit Atemnot einhergehende chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) die häufigste Lungenerkrankung. Sie wird vor allen Dingen durch Zigarettenrauchen ausgelöst.

Wie bekommt man Asthma ?

Asthma ist in den meisten Fällen die Folge von Allergien. Hauptallergieauslöser (Allergene) sind Pollen aller Art, Tierhaare, Schimmelpilze, Hausstaubmilben aber auch Lebensmittel und verschiedene Schadstoffe.

Gelegentlich kann Asthma auch durch Medikamente ausgelöst werden. Häufig wird die Anlage zu Asthma vererbt.
Woran merkt man, dass man Asthma hat ?

Verdächtig ist neben dem anfallsartigen Auftreten von Atemnot auch lange anhaltender Husten. Vor allem, wenn man nachts häufig durch Husten aufwacht , sollte man einen Arzt konsultieren. Allergiker sind besonders gefährdet.

So kann auch plötzlicher Kontakt mit Allergenen (etwa auf einer Frühlingswiese oder mit dem Haustier des Nachbarn) eine Atemnot auslösen.

Tritt Luftnot nach einer körperlichen Belastung auf, kann ebenfalls Asthma die Ursache sein, man spricht dann von "Belastungsasthma".

Wie wird Asthma heute therapiert ?

Neben allgemeinen Maßnahmen wie Schulungen (z.B. wie man bei einem Asthmaanfall richtig atmet) und möglicherweise spezifischer Gymnastik ist eine medikamentöse Therapie meist unumgänglich.

Im Fall einer akuten Atemnot ist ein schnell wirksamer Bronchodilatator (bronchialerweiterndes Medikament) erforderlich, der in den meisten Fällen die Atemnot beseitigt. Zur Behandlung der Krankheitsursache ist meist bei vielen Patienten eine antientzündliche Dauertherapie notwendig. Heute nimmt man dafür bevorzugt ein inhalatives Kortikoid, das in der Regel sehr gut verträglich ist. Reicht das alleine nicht aus, kann man zusätzlich langwirksame inhalative Bronchodilatatoren (sogenannte Betamimetika) verwenden. Die früher übliche Therapie mit Cortisontabletten ist heute nur noch in wenigen Fällen erforderlich.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter
www.asthma-aktuell.de
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