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Einführung

Wie der Blutzuckerspiegel im Normalfall reguliert wird.

Normalerweise liegt der Blutzuckerspiegel morgens im nüchternen Zustand, also mit leerem Magen, zwischen 70 und 110 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) Blut. Zwei Stunden nach einer Mahlzeit, die Zucker oder andere Kohlenhydrate enthalten hat, ist mit Werten unter 120 bis 140 mg/dl zu rechnen. Etwa ab dem 50. Lebensjahr können die Werte leicht zunehmen - vor allem bei jenen, die beruflich oder privat viel sitzen.

Steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen oder Trinken an, ist dies ein Signal für die Bauchspeicheldrüse, das Hormon Insulin auszuschütten. Dank Insulin kann Glukose (Traubenzucker) in die Zellen aufgenommen werden. Dort wird sie entweder zur Produktion von Energie verwendet oder aber eingelagert, bis sie benötigt wird. Durch die Aufnahme in die Zellen sinkt der Blutzuckerspiegel - gefährlich hohe Konzentrationen werden vermieden. Genau diese wichtige Regulation des Zuckerstoffwechsels ist bei Diabetes gestört.