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Wechseljahresbeschwerden

Die Wechseljahre - biologisch ein logischer Prozess

Wie Sie, durchlaufen in Deutschland gerade viele Millionen Frauen die Wechseljahre. Nur wenige sind während dieser hormonellen Umstellung völlig beschwerdefrei.

Bei den meisten Frauen macht sich die sinkende Hormonproduktion durch körperliche und seelische Beschwerden bemerkbar. Welche Symptome auftreten, hängt von der jeweiligen Person ab.

Auch Stärke und Dauer der Anzeichen sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Die biologische Umstellung, die in den Wechseljahren abläuft, ist ganz natürlich. Wenn Sie ihr „natürlich“ begegnen, wird sie Sie weniger belasten. Es gibt schließlich auch positive Seiten. Endlich hört nach vielen Jahren die monatliche Blutung auf. Und um die Verhütung brauchen Sie sich – Ausnahmen bestätigen die Regel – auch nicht mehr zu kümmern. Leben Sie die Wechseljahre aktiv, optimistisch und selbstbewusst.

Nutzen Sie die Zeit, um „zu sich zu kommen“ und Ihren Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden. Wie wäre es mit neuen Ideen, Hobbies oder Herausforderungen? Diese können die innere Zufriedenheit stärken. Und das macht vieles leichter – auch die Wechseljahre.

Das Klimakterium ist kein Mysterium

Die Wechseljahre bringen naturgemäß Veränderungen mit sich. Nicht zum ersten Mal vollzieht sich im Körper eine hormonelle Umstellung. Auch in der Pubertät dauert es einige Jahre, bis sich der Hormonhaushalt eingepegelt und normalisiert hat. In den Wechseljahren läuft alles rückwärts. Die Produktion der weiblichen Hormone wird allmählich zurückgefahren. Dem Körper steht so mit der Zeit immer weniger natürliches Östrogen zur Verfügung. Und das kann verschiedene Beschwerden auslösen.

Medizinisch gesehen, wird das Klimakterium in drei Zeitabschnitte unterteilt. Alle drei Phasen beziehen sich auf die Menopause, also die letzte auftretende Monatsblutung.

Die erste Phase heißt Prämenopause (prä = vor) und beschreibt den Zeitraum, der vor der letzten Blutung liegt. Für gewöhnlich sinkt in dieser Zeit zunächst der Gestagen-, dann auch langsam der Östrogen-Spiegel im Blut. Der Wechsel kündigt sich langsam an. Mit unregelmäßigen Blutungen und ersten Beschwerden, wie z. B. Hitzewallungen, ist daher zu rechnen.

Die zweite Phase nennt sich Perimenopause (peri = um). Sie dauert meist nicht so lang. Die letzte Monatsblutung liegt in diesem Intervall. Die Frauen sind dann meist so um die 51 Jahre alt. In dieser Zeit kann es vermehrt zu Wechseljahresbeschwerden kommen. Tritt nach der letzten Monatsblutung ein Jahr keine weitere Blutung mehr auf, befinden Sie sich in der Menopause.

Dritte und letzte Phase ist die Postmenopause (post = nach) – die Zeit nach der letzten Monatsblutung. Die Östrogen-Produktion in den Eierstöcken sinkt nun deutlich. Darum kann es – bevor sich der Hormonhaushalt gegen Ende der Phase stabilisiert – noch mal verstärkt zu Beschwerden kommen. Aber auch das geht vorbei. Versprochen!

Typisch Wechseljahre!

Obwohl die Wechseljahre keine Krankheit darstellen, gibt es Beschwerden, die durchaus „Krankheitswert“ für die betroffenen Frauen haben. Das hängt allerdings davon ab, wie viele Symptome zusammenkommen und wie stark diese ausgeprägt sind. Manche Frauen haben nur 1 bis 2 der typischen Wechseljahresbeschwerden, andere gleich mehrere:

  • Hitzewallungen/ Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Nervosität/Reizbarkeit
  • Kopfschmerzen
  • Harnwegsbeschwerden

Vielleicht kommt noch die eine oder andere Veränderung hinzu. Nicht alle Beschwerden in dieser Zeit sind jedoch hormonell bedingt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.femi-sanol.de