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Restless-Legs-Syndrom (RLS)

Das Restless-Legs-Syndrom - abgekürzt RLS - ist eine häufige Erkrankung des Nervensystems, die sich vor allem als Bewegungsunruhe, Missempfindungen und Schmerzen der Beine am Abend und in der Nacht bemerkbar macht. Die Erkrankung wird bereits seit mehreren Jahrhunderten in medizinischen Berichten erwähnt; die heutige Bezeichnung Restless-Legs-Syndrom ("Syndrom der unruhigen Beine") stammt von dem schwedischen Neurologen Karl-Axel-Ekbom. Er beschrieb die Erkrankung in den 1940er Jahren ausführlich. Das RLS wird daher gelegentlich auch als Ekbom-Syndrom oder Wittmaack-Ekbom-Syndrom bezeichnet.

Die Symptome eines RLS sind oft schwer fassbar und können anfangs nur vorübergehend und in milder Ausprägung vorhanden sein - einer der Gründe dafür, dass die Erkrankung oft lange Zeit unerkannt bleibt. Typisch für das Restless-Legs-Syndrom sind Bewegungsunruhe und Missempfindungen vorwiegend in den Beinen, die in Ruhe auftreten und bei Bewegung nachlassen.

Das RLS gehört zu den häufigsten Störungen des Nervensystems, doch nur bei einem geringen Teil der Betroffenen wird die Erkrankung auch tatsächlich diagnostiziert. Studien zeigen, dass in europäischen Ländern bis zu zehn Prozent der Bevölkerung von RLS-Symptomen betroffen sind. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig an einem Restless-Legs-Syndrom wie Männer und mit dem Alter nimmt die Häufigkeit des RLS zu. Allerdings geht man davon aus, dass nur rund zwei Prozent der Bevölkerung unter so starken Symptomen leidet, dass eine medikamentöse Behandlung benötigt wird.

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