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UCB.de Therapiebereiche Koronare Herzerkrankung
 

Koronare Herzerkrankung

 
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Wie entsteht die Koronare Herzerkrankung?

Die Koronare Herzerkrankung (KHK) ist eine Erkrankung der Herzkranzgefäße. Sie entsteht auf dem Boden der Arteriosklerose, im Volksmund meist als Gefäßverkalkung bezeichnet. Die Erkrankung entwickelt sich langsam schleichend. Gefördert durch verschiedene Risikofaktoren wie den Bluthochdruck oder bilden sich Ablagerungen an der Innenwand der Blutgefäße. Diese Ablagerungen engen das Blutgefäß ein, der Blutstrom - und damit die Durchblutung des Herzmuskels - wird behindert. Durch die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße wird folglich die Versorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff und Nährstoffen in Frage gestellt.

Symptome der Koronare Herzerkrankung

Das erklärt die Symptome der Betroffenen. Patienten mit KHK erleben unter körperlicher Belastung, aber auch in der Kälte - also dann, wenn die Blutgefäße sich zusammenziehen, sich also zusätzlich verengen - Schmerzen in der Brust, die sogenannte Angina pectoris. Neben den Brustschmerzen kann die Angina pectoris sich auch mit Luftnot, mit einer plötzlich einsetzenden körperlichen Schwäche und mit Angstgefühlen bemerkbar machen. Die Schmerzen müssen außerdem nicht unbedingt auf den Brustraum beschränkt sein, sondern können in den linken Arm, in die Bauchregion, die Schulter und sogar in den Kieferbereich ausstrahlen. Die Symptome ähneln denjenigen bei einem Herzinfarkt, der wohl die gravierendste Komplikation einer KHK darstellt.

Ursachen der Koronare Herzerkrankung

Verursacht sind die Beschwerden durch die Durchblutungsstörung des Herzmuskels, die sich vor allem in einem Sauerstoff- und Nährstoffmangel niederschlägt. Bei der Behandlung muß es deshalb darum gehen, die Durchblutung des Herzmuskels zu fördern, also dafür zu sorgen, daß die Blutgefäße erweitert werden. Möglich ist dies mit Wirkstoffen wie den Nitraten. Sie setzen im Körper ein kleines Molekül, das Stickstoffmonoxid (NO), frei. Dieses wird bei Patienten mit intakten Blutgefäßen von diesen selbst gebildet. Es sorgt über verschiedene Schritte dafür, daß das Blutgefäß sich erweitert, das Blut also ungehindert das Gefäß durchströmen kann. Bildet der Körper selbst kein NO mehr, so kann dieses über die Nitrate von aussen zugeführt werden.

Massnahmen gegen die Koronare Herzerkrankung

Man unterscheidet kurz wirksame Nitrate wie das Glyceroltrinitrat, das den meisten Patienten als Nitrat-Spray bekannt ist und länger wirksame Nitrate wie zum Beispiel das von UCB angebotene Isosorbiddinitrat. Kurz wirksame Nitrate erweitern die Blutgefäße praktisch schlagartig und werden deshalb beim akuten Angina pectoris-Anfall eingenommen, damit die Beschwerden rasch abklingen. Anders bei den längerwirksamen Nitraten. Sie sorgen dafür, daß die Blutgefäße generell weit gestellt bleiben und der Herzmuskel kontinuierlich besser versorgt wird.

 

Der Wirkstoff Molsidomin

Mit dem Wirkstoff Molsidomin bietet UCB ein zweites Arzneimittel mit vergleichbarem Wirkmechanismus an. Das hat seinen guten Sinn: Bei den Nitraten können die einzelnen Wirkstoffe nicht kontinuierlich Tag und Nacht eingenommen werden, da der Körper sich daran gewöhnt. Es bildet sich eine Toleranz aus, die Wirkung schwächt sich ab. Da das Herz aber rund um die Uhr geschützt werden soll, bedienen sich viele Mediziner eines Tricks: Sie behandeln die Patienten während des Tages zum Beispiel mit Isosorbiddinitrat und während der Nacht mit Molsidomin.

 

Herzenssache - Wichtiges zum Krankheitsbild

Das Herz leistet als Motor des Herz-Kreislaufsystems sein ganzes Leben lang Schwerstarbeit. Damit es das Blut durch den Körper pumpen kann, benötigt es selbst Sauerstoff und Nährstoffe. Diese bezieht es über sein eigenes Blutversorgungssystem. Letzteres setzt sich aus den feinen Herzkranzgefäßen und dem entsprechenden venösen System zusammen.
Durch Ablagerungen an der Innenwand der Gefäße (Plaques) sowie durch Schädigungen, Entzündungen oder Verdickungen der Gefäßwände verengen sich die Gefäße. Die Folge: Das Herz bekommt weniger Blut und damit auch weniger Sauerstoff. Folgende Symptome können dann unter körperlicher Belastung, also wenn der Körper viel Sauerstoff braucht, auftreten:

  • Verringerte Belastungsfähigkeit
  • Kurzatmigkeit
  • dumpfer, heftiger Schmerz hinter dem Brustbein (Angina pectoris)

Verengen sich die Gefäße noch weiter, wird das Herz noch schlechter versorgt. Die Symptome treten häufiger und auch in Ruhe auf. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Gefäßverschluss kommen. Dadurch wird die Region, die hinter dem Verschluss liegt, nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Es kommt zum lebensgefährlichen Herzinfarkt.

Ganz schön riskant - Das geht ans Herz

Folgende Risikofaktoren können Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen oder sogar verursachen:

  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • Fettreiche und ballaststoffarme Ernährung
  • Stress
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

 

Aktiv für´s Herz – Zeigen Sie Eigeninitiative

Schützen Sie Ihr Herz vor Engpässen, in dem Sie selbst aktiv werden.

  • Minimieren Sie die Risikofaktoren. Geben Sie z. B. das Rauchen auf und senken Sie damit das Herzinfarktrisiko.
  • Gehen Sie rechtzeitig und regelmäßig zu Ihrem Arzt. Er kann Ihnen nicht nur gegen die Herzkrankheit helfen. Bei ihm finden Sie auch Unterstützung, wenn es um die Ausschaltung von Risikofaktoren geht.

 

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