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UCB.de Medien Presseartikel

Studie: Den Deutschen sind bei Medikamenten Sicherheit und Qualität wichtiger als der Preis


  • Nur für jeden fünften Bundesbürger haben die Kosten eines Medikaments Priorität

 

Monheim, Deutschland – 25. September 2018 – Pressemitteilung. Zwei Aspekte liegen bei den Anforderungen der Deutschen an die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten vorne. So sind 41 Prozent der Befragten Sicherheit und ein hoher Qualitätsstandard in der Forschung besonders wichtig. Die Entwicklung von Medikamenten auch für seltene Erkrankungen hat für 38 Prozent Priorität. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Teilnehmern, die im Auftrag des Arzneimittelherstellers UCB Pharma durchgeführt wurde.

Statt beim Kauf von Medikamenten Schnäppchen zu machen, ist es den Deutschen wichtiger, dass Arzneimittel umfangreich auf Risiken und Nebenwirkungen getestet werden. So sind für zwei von fünf Bundesbürgern Sicherheit und ein hoher Qualitätsstandard in der Forschung besonders wichtig. Nur für 20 Prozent der Deutschen hat hingegen der Preis des Medikaments Priorität. Ihr Anliegen an die Forschung ist, dass die Kosten im Rahmen bleiben. 22 Prozent fordern zudem, dass nur Medikamente entwickelt werden sollen, die auch bezahlbar sind. „Das Wohl der Patienten steht für uns an erster Stelle“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der UCB Pharma GmbH, Peter Mitterhofer. „Deshalb entwickeln wir ausschließlich hochwertige Medikamente zu vernünftigen Preisen.“

 

Knapp jeder Dritte fordert vorrangige Entwicklung von Medikamenten für häufige Krankheiten

Die Entwicklung von Arzneimitteln auch für seltene Erkrankungen hat für 38 Prozent der Deutschen Priorität. 31 Prozent möchten hingegen, dass vorrangig Medikamente entwickelt werden, die sehr vielen Menschen helfen. Per Definition gilt in der EU eine Krankheit dann als selten, wenn nicht mehr als einer von 2.000 EU-Bürgern darunter leidet. Etwa sechs bis sieben Prozent der EU-Bevölkerung sind von solchen Beschwerden betroffen. In Deutschland mussten die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr nur rund 3,7 Prozent ihrer Arzneimittelausgaben für Medikamente gegen seltene Krankheiten aufwenden.
„Etwa ein Viertel der Medikamente, die jährlich auf den Markt kommen, dienen der Behandlung seltener Krankheiten“, so Mitterhofer. „Wir als Pharmaunternehmen sehen uns in der Pflicht, solche Arzneimittel zu entwickeln, auch wenn der Umsatz damit eher gering ist.“

 

Ein Viertel der Deutschen ist gegen Verlagerung der Forschung ins Ausland

Viele Medikamente werden inzwischen in Indien und China hergestellt, weil dort die Lohnkosten niedriger sind. Rund einem Viertel der Deutschen ist es jedoch wichtig, dass die in Deutschland ansässige Forschung und Entwicklung nicht ins Ausland verlagert wird. Besonders ältere Menschen legen darauf viel Wert. Während knapp ein Drittel der über 60-Jährigen diesen Wunsch hat, gilt das nur für 16 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und für 17 Prozent der 30- bis 39-Jährigen.

 

Hintergrundinformationen:

Für die Marktforschungsstudie „Forschung und Entwicklung in der Pharmaindustrie“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren im April 2018 online befragt. Die Daten sind durch das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der UCB Pharma GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

 

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Weitere Informationen

Werner Bleilevens, Unternehmenskommunikation, UCB Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz), Tel.: 02173.48.1056, werner.bleilevens@ucb.com

 

Über UCB

UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein weltweit tätiges biopharmazeutisches Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von innovativer Medizin und Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Zentrales Nervensystem, Immun- und Entzündungserkrankungen widmet, um Menschen mit schweren Krankheiten eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. UCB erreichte 2017 ein Umsatzvolumen von 4,5 Mrd. € und beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter in rund 40 Ländern. UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel gehandelt (Symbol: UCB). Verfolgen Sie unsere Kurznachrichten bei Twitter unter: @UCB_news.