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UCB.de Medien Presseartikel

Studie: Fast jeder dritte Deutsche bevorzugt das E-Rezept

 

§ Besonders Umweltfreundlichkeit und Beschleunigung von Bestellungen gelten als Vorteil

§   Knapp die Hälfte befürchtet Datenmissbrauch

§ Fast jeder Zweite kann sich Bestellung bei Online-Apotheken künftig vorstellen


Monheim, Deutschland – 12. Februar 2020 – Pressemitteilung. 2020 kommt das elektronische Rezept – und 29 Prozent der Deutschen begrüßen dies. Sie möchten die neue digitale Form der Datenübertragung zwischen Arzt und Apotheke künftig bevorzugt nutzen. 40 Prozent der Bundesbürger sind hingegen skeptisch und wollen sich auch weiterhin vom Arzt ein Papierrezept ausstellen lassen. Die restlichen 31 Prozent haben bisher keine Vorliebe für die eine oder die andere Variante. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung im Auftrag der UCB Pharma GmbH hervor, für die 1.000 Deutsche befragt wurden.

Wie genau die Einlösung des E-Rezepts künftig erfolgt, ist derzeit noch unklar. Ob sich die Lösung durchsetzt, dürfte insbesondere davon abhängen, ob die Nutzer einen Vorteil im Vergleich zur Papiervariante haben. Die Erwartungen der Deutschen sind hoch: 82 Prozent sehen Vorzüge in der Nutzung des E-Rezepts. Dazu gehört vor allem die Umweltfreundlichkeit durch die Einsparung von Papier. Diesen Faktor halten 61 Prozent der Bundesbürger für vorteilhaft. Außerdem versprechen sich 40 Prozent der Befragten eine schnellere Bearbeitung bei der Bestellung von Medikamenten. Die Hoffnung beruht zum Beispiel darauf, dass Rezepte nicht mehr per Post an Online-Apotheken übermittelt werden müssen. Ein weiterer Pluspunkt ist nach Ansicht von 39 Prozent, dass das Abholen von Folgerezepten in der Arztpraxis entfällt. Immerhin fast jeder Fünfte kann hingegen keinen Vorteil in der Nutzung des E-Rezepts erkennen. 

„Die Einführung des E-Rezepts ist überfällig“, sagt Dr. Karl-Werner Leffers, Geschäftsführer bei der UCB Pharma GmbH. „Die Gewinner sind die Patienten, da durch die Beschleunigung der Medikamentenbestellung im Netz der Wettbewerb unter den Apotheken gestärkt wird. Allerdings ist die Voraussetzung für die Nutzung, dass die digitale Infrastruktur die Gesundheitsdaten zuverlässig schützt.“     

E-Rezept löst auch viele Sorgen aus

Obwohl sich die Bundesbürger vom E-Rezept einiges versprechen, haben 86 Prozent von ihnen vor der Einführung auch Bedenken. Diese haben vor allem mit der Technik zu tun. So befürchten 57 Prozent, dass Menschen ohne Smartphone den Service nicht nutzen können. 46 Prozent treibt die Sorge vor Datenmissbrauch um. Und 37 Prozent der Befragten bemängeln, dass die Nutzung technische Kenntnisse erfordere, die nicht jeder habe. Andere Sorgen beziehen sich auf die zunehmende Konkurrenz unter den Apotheken. So ist mehr als jeder Dritte der Meinung, dass das E-Rezept die Apotheken vor Ort schwäche. Außerdem befürchten 26 Prozent, dass sie künftig vielleicht nicht mehr zur Apotheke ihrer Wahl gehen können. Lediglich 14 Prozent haben keinerlei Bedenken.

„Zweifellos ist das E-Rezept ein neuer Impuls für den Markt“, sagt Leffers. „Es ist wichtig, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen. Ein Fehler wäre aber, vor lauter Bedenken die Chancen nicht zu nutzen, welche die neue Lösung bietet.“

Deutsche sind offen für Online-Apotheken

Erst seit 2004 ist der Arzneimittelversandhandel erlaubt. Rund jeder fünfte Deutsche hat diese Möglichkeit bereits genutzt und Rezepte bei einer Online-Apotheke eingelöst. Die Einführung des digitalen Rezepts dürfte nun die Attraktivität der Online-Apotheken erhöhen. Fast jeder zweite Deutsche könnte sich vorstellen, künftig Medikamente online zu bestellen. Immerhin für knapp jeden Dritten kommt das trotz des E-Rezepts nicht infrage.

Grundsätzlich sind jüngere Menschen offener für das Online-Rezept als Ältere. 42 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 45 Prozent der 30- bis 39-Jährigen bevorzugen die digitale Variante. Unter den 50- bis 59-Jährigen sind es hingegen lediglich 24 Prozent und unter den über 60-Jährigen sogar nur 20 Prozent. Im Geschlechtervergleich sind Frauen skeptischer als Männer. Während jeder Dritte eine Präferenz für die technische Lösung hat, gilt das nur für jede Vierte.

 

Hintergrundinformationen:

Für die Marktforschungsstudie „Der Patient im Mittelpunkt“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren im September 2019 online befragt. Die Daten sind durch das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der UCB Pharma GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

 

Weitere Informationen

Werner Bleilevens, Unternehmenskommunikation, UCB Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz), Tel.: 02173.48.1056, werner.bleilevens@ucb.com


Über UCB

UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein weltweit tätiges biopharmazeutisches Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von innovativer Medizin und Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Zentrales Nervensystem, Immun- und Entzündungserkrankungen widmet, um Menschen mit schweren Krankheiten eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. UCB erreichte 2017 ein Umsatzvolumen von 4,5 Mrd. € und beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter in rund 40 Ländern. UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel gehandelt (Symbol: UCB). Verfolgen Sie unsere Kurznachrichten bei Twitter unter: @UCB_news.

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