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UCB.de Medien Presseartikel

Umfrage: Psoriasis kann zu Einsamkeit führen

 
  • Mehr als jeder Zweite kann sich einen Partner mit Schuppenflechte nur schwer vorstellen

  • Männer sind gegenüber Betroffenen zurückhaltender als Frauen

Monheim, Deutschland – 04. September 2019 – Pressemitteilung. Bei der Partnersuche nur zweite Wahl und kaum Freunde: Das ist nach Einschätzung der Deutschen das Schicksal eines Schuppenflechte-Patienten. So gehen acht von zehn Bundesbürgern davon aus, dass Betroffene Nachteile bei der Partnersuche haben. Etwa sieben von zehn denken, dass es Erkrankten schwerfällt, neue private Kontakte zu knüpfen. Und nahezu drei von zehn sehen Psoriasis sogar als Problem für die bestehenden Freundschaften. Männer schätzen die Nachteile größer ein. Während 83 Prozent von ihnen damit rechnen, dass Betroffene Probleme bei der Partnersuche haben, gilt das nur für 76 Prozent der Frauen. Das sind Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Studie, für die im Auftrag der UCB Pharma GmbH 1.000 Deutsche befragt wurden.

Obwohl Schuppenflechte nicht ansteckend ist1, scheint die Krankheit für viele Bundesbürger ein Ausschlusskriterium bei der Partnersuche zu sein. Für jeden zehnten Befragten käme eine Beziehung mit einem an Schuppenflechte Erkrankten gar nicht infrage. Und fast jeder Zweite wäre zumindest erst einmal skeptisch. Männer stört die Hautkrankheit mehr als Frauen. Während nahezu jede zweite Frau eine Partnerschaft mit einem Betroffenen eingehen würde, kann sich nur etwa jeder dritte Mann eine solche Beziehung vorstellen.

„Die Auswirkungen einer Ausgrenzung müssen ernst genommen werden“, sagt Peter Mitterhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der UCB Pharma GmbH. „Äußere Makel wie die Schuppenflechte sollten bei Freundschaften oder der Partnerwahl keine Rolle spielen. Hier muss dringend Aufklärungsarbeit geleistet werden, immerhin ist Psoriasis die zweithäufigste Hauterkrankung.“1


Selbstbewusstsein und Aufklärung als Mittel gegen Ausgrenzung

Laut der Umfrageergebnisse scheint es immer wieder Situationen im Alltag von Psoriasis-Betroffenen zu geben, in denen Mitmenschen ablehnend auf ihre Erkrankung reagieren. So geben 63 Prozent der Befragten zu, dass sie sich nach einem Treffen gründlich die Hände waschen würden. 46 Prozent würden sogar versuchen, Körperkontakt mit Betroffenen zu vermeiden. Und 27 Prozent hätten Erkrankte ungern als Gast bei sich zu Hause. Besonders stark ist die Ablehnung bei Männern ausgeprägt. Während ungefähr jeder Dritte von ihnen nicht gerne einen Menschen mit Schuppenflechte zu sich einladen würde, ist das nur bei jeder fünften Frau der Fall.

„Der Umgang mit Psoriasis-Patienten ist leider oft von Vorurteilen und Unkenntnis über die nicht ansteckende Krankheit geprägt“, sagt Mitterhofer. „Die ganze Gesellschaft ist gefordert, dieser Diskriminierung und Stigmatisierung entgegenzutreten.“ 

Die Ausgrenzung geht nach Einschätzung der Deutschen nicht spurlos an den Patienten vorüber. So nehmen neun von zehn Befragten an, dass der Leidensdruck durch die Reaktionen der Mitmenschen und die allgemeine seelische Belastung „eher groß“ bis „sehr groß“ ist. Um die Situation für die Betroffenen zu verbessern, brauchen nach Ansicht der Bundesbürger die Patienten vor allem Selbstbewusstsein und die Gesellschaft Aufklärung. 95 Prozent der Befragten sagen, dass Betroffene bestärkt werden sollten, ganz offen mit ihrer Erkrankung umzugehen. Darüber hinaus meinen 93 Prozent, dass mehr Informationen zur Krankheit die Situation der Betroffenen verbessern können.

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Hintergrundinformationen:

Für die Marktforschungsstudie „Psoriasis – Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren im April 2019 online befragt. Die Daten sind durch das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der UCB Pharma GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

 

Literaturhinweise

1 Deutscher Psoriasis Bund e.V. / Verfügbar unter: https://www.psoriasis-bund.de/wissen/psoriasis/

Letzter Zugriff: 05. August 2019

 

Weitere Informationen

Werner Bleilevens, Unternehmenskommunikation, UCB Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz), Tel.: 02173.48.1056, werner.bleilevens@ucb.com

 

Über UCB

UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein weltweit tätiges biopharmazeutisches Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von innovativer Medizin und Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Zentrales Nervensystem, Immun- und Entzündungserkrankungen widmet, um Menschen mit schweren Krankheiten eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. UCB erreichte 2018 ein Umsatzvolumen von 4,6 Mrd. € und beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter in rund 40 Ländern. UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel gehandelt (Symbol: UCB). Verfolgen Sie unsere Kurznachrichten bei Twitter unter: @UCB_news.


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