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Gestiegene Belastung durch osteoporotische Frakturen in Deutschland

Deutschland, Monheim – 23. Februar 2022 – 07:00 CET - Eine auf Osteoporose zurückzuführende Fraktur, auch Fragilitätsfraktur genannt, ist oft der Start einer Patient:innenkarriere: Wenn Knochen schwach und brüchig werden, kann selbst ein Stoß oder ein Sturz aus dem Stand zu einem Bruch führen.1 Zudem steigt mit der ersten Fraktur das Risiko für Folgefrakturen signifikant. So ist das relative Risiko für eine weitere Fraktur im ersten Jahr bis zu fünfmal höher und bleibt auch in den nächsten Jahren erhöht.2 

Dabei ist Osteoporose längst eine Volkskrankheit: In Deutschland sind über 5,6 Millionen Menschen davon betroffen. Am häufigsten trifft es Frauen im Alter ab 50, die mit fast 4,5 Millionen den größten Anteil ausmachen.3 Dabei kann ein Knochenbruch ein lebensveränderndes Ereignis sein, welches die Körperbewegung und Aufrechterhaltung einer unabhängigen Lebensführung erschwert oder sogar zum Tod führen kann. Trotzdem werden die Folgen einer osteoporotischen Fraktur immer noch unterschätzt und die meisten Betroffenen nicht behandelt. Und das, obwohl für die Therapie wirksame Medikamente zur Verfügung stehen.3 

Die International Osteoporosis Foundation (IOF) hat nun einen Bericht zur Epidemiologie und der sozioökonomischen Belastung durch Osteoporose veröffentlicht, um auf die Belastung osteoporotischer Frakturen hinzuweisen. 3 

Abbildung SCOPE

So gab es in Deutschland im Jahr 2019 ungefähr 831.000 Frakturen, die auf die Erkrankung Osteoporose zurückzuführen sind. Umgerechnet sind das 2.300 Knochenbrüche pro Tag oder 93 pro Stunde in Deutschland. Im Vergleich zu den Daten aus dem Jahr 2010 gab es einen Anstieg in allen Bereichen: Sowohl die Inzidenz von Frakturen als auch die direkten und indirekten Gesundheitskosten haben sich gesteigert. Im Hinblick auf die alternde Bevölkerung wird in Zukunft noch ein weiterer Anstieg erwartet, was eine große sozioökonomische Belastung zur Folge hat. Daher fordert der Bericht ganz klar eine europaweite Strategie parallel mit nationalen Strategien für eine koordinierte Osteoporoseversorgung, um Fragilitätsfrakturen und deren schwerwiegende Folgen zu verringern.3

 

Über Osteoporose

Ein erwachsener Mensch hat über 200 Knochen. Diese sind hart und elastisch zugleich, was sie ihren Bausteinen zu verdanken haben. Das sind vor allem Knochenzellen, Mineralstoffe und Kollagen. Die Mineralstoffe, vorwiegend Kalzium, machen den Knochen hart, die Kollagenfasern sorgen für die Elastizität. Dabei ist der Knochen ein lebendes Gewebe, das sich durch Auf- und Abbauprozesse ständig erneuert, was wir in erster Linie den Knochenzellen zu verdanken haben.  Bei der Osteoporose kommt dieses Gleichgewicht allerdings aus dem Takt. Die knochenabbauenden Prozesse schreiten schneller voran als die knochenaufbauenden: Der Knochen verliert allmählich an Substanz und das Risiko für einen Bruch steigt. Durch Osteoporose verursachte Knochenbrüche können zu langfristigen Beschwerden führen, die einen immensen Einfluss auf das Leben der Betroffenen, bis hin zur erhöhten Sterblichkeit, haben können. Nach heutiger medizinischer Kenntnis ist die Osteoporose nicht heilbar. Es gibt aber gute Möglichkeiten den weiteren Verlust von Knochensubstanz aufzuhalten oder sogar neue Knochensubstanz aufzubauen. Knochenaufbauende Medikamente können dabei helfen, aktiv Knochensubstanz zu bilden. Knochenerhaltende Wirkstoffe schützen den Knochen vor einem weiteren Verlust an Knochenmasse. Da bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten mit einer Osteoporose eine chronische Erkrankung vorliegt, ist meist eine langfristige Behandlung nötig. 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an UCB:  

 

Corporate Communications

Werner Bleilevens

Head of Communications Central Europe, UCB

werner.bleilevens@ucb.com

T.: +49 2173 48 1056

           

Über die Zusammenarbeit von UCB und Amgen

Seit 2004 arbeiten UCB und Amgen in einer Kollaborations- und Lizenzvereinbarung an der Forschung, Entwicklung und Vermarktung von Antikörperprodukten, die gegen das Protein Sklerostin gerichtet sind. Im Rahmen dieser Vereinbarung arbeiten die zwei Unternehmen weiter an der Entwicklung von Romosozumab zur Behandlung von Osteoporose. Dieses Projekt zur gentechnischen Medikamentenentwicklung demonstriert den erfolgreichen Zusammenschluss von UCB und Amgen bei der Entwicklung von genetischen Innovationen in neue Medikamente und damit zur Umsetzung von wissenschaftlichen Theorien in praktische Konzepte.

 

Über UCB
UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung innovativer Arzneimittel und Lösungen konzentriert, um das Leben von Menschen mit schweren Erkrankungen des Immunsystems oder des zentralen Nervensystems zu verbessern. Mit mehr als 8 000 Mitarbeitern in über 40 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2020 einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro. UCB ist an der Euronext Brüssel notiert (Symbol: UCB). Folgen Sie uns auf Twitter: @UCB_news

 

Zukunftsgerichtete Aussagen UCB

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den derzeitigen Plänen, Schätzungen und Annahmen der Unternehmensleitung basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen zu historischen Fakten, sind Aussagen, die als zukunftsbezogene Aussagen erachtet werden können, einschließlich Schätzungen der Einnahmen, operativen Margen, Investitionen, Barmittel, sonstigen Finanzinformationen, erwarteten rechtlichen, politischen, regulatorischen oder klinischen Ergebnisse sowie sonstiger Einschätzungen und Resultate. Solche zukunftsgerichteten Aussagen sind naturgemäß keine Garantien für zukünftige Leistungen und unterliegen Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen abweichen könnten, die in diesen zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung impliziert sind. Zu den wichtigen Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, gehören: Änderungen der allgemeinen Wirtschafts-, Geschäfts- und Wettbewerbsbedingungen, die Unfähigkeit, erforderliche behördliche Genehmigungen zu erhalten oder zu akzeptablen Bedingungen zu erhalten, Kosten, die im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung stehen, Veränderungen in den Erwartungen an Produkte, die sich in der Pipeline befinden oder gerade von UCB entwickelt werden, die Auswirkungen zukünftiger gerichtlicher Entscheidungen oder behördlicher Untersuchungen, Produkthaftungsansprüche, Herausforderungen beim Patentschutz für Produkte oder Produktkandidaten, Änderungen von Gesetzen oder Verordnungen, Wechselkursschwankungen, Änderungen oder Unsicherheiten in den Steuergesetzen oder innerhalb der Verwaltung solcher Gesetze sowie die Einstellung und Bindung der Mitarbeiter. UCB stellt diese Informationen zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung zur Verfügung und lehnt ausdrücklich jegliche Verpflichtung ab, die Informationen dieser Pressemitteilung zu aktualisieren, sei es, um die tatsächlichen Ergebnisse zu bestätigen oder um eine Änderung der Erwartungen mitzuteilen. Es besteht keine Garantie, dass neue Produktkandidaten der Pipeline die Genehmigung zur Produktzulassung erhalten, oder dass neue Indikationen für bestehende Produkte entwickelt und zugelassen werden. Produkte oder potenzielle Produkte, die Gegenstand von Partnerschaften, Joint Ventures oder Lizenzvereinbarungen sind, können zu Unstimmigkeiten zwischen den Partnern führen. Auch könnte UCB oder andere Unternehmen Probleme hinsichtlich Sicherheit, Nebenwirkungen oder in der Fertigung von Produkten nach ihrer Vermarktung entdecken. Darüber hinaus kann der Umsatz durch internationale und nationale Trends in Richtung Managed Care, Kostendämpfung im Gesundheitswesen sowie durch die Rückerstattungsrichtlinien von Drittanbietern und durch die Gesetzgebung zur Preisgestaltung und Kostenerstattung biopharmazeutischer Produkte beeinflusst werden.

 

Über Amgen

Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit etwa 24.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern seit über 40 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 750 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Menschen mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Neben Originalpräparaten beinhaltet unser Portfolio auch Biosimilars. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline. www.amgen.de

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Referenzen

  1. RUINIERTE KNOCHEN, RUINIERTES LEBEN: Ein strategischer Plan zur Lösung der Fragilitätsfrakturkrise in Deutschland; IOF Bericht 2018.
  2. Van Geel TACM, et al. Ann Rheum Dis 2009;68:99–102. 
  3. Kanis JA, et al. SCOPE 2021: a new scorecard for osteoporosis in Europe, Arch Osteoporos 2021 Data from SCOPE 2021 resources, International Osteoporosis Foundation.