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UCB lizenziert seine KI-Technologie zur besseren Erkennung von Osteoporose an ImageBiopsy Lab

  • ImageBiopsy Lab wird ein KI-gestütztes Instrument zur Erkennung von Frakturen weiterentwickeln und auf den Markt bringen, das auf der von UCB entwickelten BoneBot-KI-Technologie basiert und durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) das Vorhandensein "stiller" oder asymptomatischer Frakturen in der Wirbelsäule erkennt.
  • Derzeit werden mehr als zwei Drittel der Wirbelbrüche nicht diagnostiziert. Sie systematisch zu erkennen, hat sich für alle Kliniker:innen als schwierig erwiesen.
  • ImageBiopsy Lab wird die BoneBot-Technologie von UCB in seine bestehende ImageBiopsy Lab ZOO MSK-Plattform integrieren, um Krankenhäusern dabei zu helfen, mehr Wirbelsäulenfrakturen zu erfassen und so eine frühere Diagnose und Behandlung zu ermöglichen, wodurch die mit Osteoporose verbundenen Komorbiditäten verringert werden können.
  • Die Lizenzierung der BoneBot AI-Technologie durch UCB an ImageBiopsy Lab zur Verkürzung der Markteinführungszeit unterstreicht das kontinuierliche Engagement von UCB für eine Welt ohne Fragilitätsfrakturen.

 

Brüssel (Belgien), 20. Oktober, 09:00 Uhr MEZ UCB hat heute - am Welt-Osteoporose-Tag 2021 - eine strategische Auslizenzierung der auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Technologie zur Frakturerkennung, BoneBot, an ImageBiopsy Lab bekannt gegeben, um das neue Erkennungsinstrument bis 2023 in die klinische Praxis zu bringen. Die KI-Lösung für die Radiologie wird CT-Scans überprüfen, um das Vorhandensein "stiller" oder asymptomatischer Frakturen in der Wirbelsäule zu erkennen, die andernfalls unerkannt und ungemeldet bleiben können.

 

"Mit der zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitswesens steigt auch das Potenzial der Nutzung von KI zur Verbesserung der Versorgung bei vielen Krankheiten, darunter auch Osteoporose. Der wichtigste Risikofaktor für Fragilitätsfrakturen ist eine frühere Fraktur. Die Identifizierung und angemessene Behandlung von Patient:innen, die bereits eine Wirbelfraktur erlitten haben, ist daher von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Patient:innen ihr Leben weiterhin in vollen Zügen genießen und weitere Frakturen vermeiden können", sagte Emmanuel Caeymaex, Executive Vice President Immunology Solutions & Head of US bei UCB. "Gemeinsam mit erfahrenen Kliniker:innen hat UCB ein Deep-Learning-Computermodell entwickelt, das Wirbelkörperkompressionsfrakturen auf CT-Scans erkennen kann. Die Partnerschaft mit einem führenden KI-Unternehmen im Bereich der muskuloskelettalen Radiologie (MSK) wird sicherstellen, dass diese Technologie in die klinische Versorgung integriert werden kann. ”

 

"Unser Ziel ist es, die mehr als neun Millionen Patient:innen weltweit zu unterstützen, die jedes Jahr eine Fragilitätsfraktur aufgrund von Osteoporose erleiden, indem wir helfen, die Patient:innen mit dem höchsten Risiko zu identifizieren. Strategische Partnerschaften und Investitionen mit denjenigen, die über die entsprechenden Technologie- und Datenkapazitäten verfügen, können unseren Wandel auf die wirkungsvollste Weise vorantreiben. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit ImageBiopsy Lab bei der Einführung dieser wichtigen Technologie.“

 

Weltweit sind etwa 200 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt[1], was jedes Jahr zu 9 Millionen Frakturen führt, wobei die häufigste Form die Wirbelfraktur ist. [2],[3]

 

"Die unzureichende Erfassung von CT-Scans und die daraus resultierende Unterbehandlung von Wirbelbrüchen ist nach wie vor ein echtes Problem in den Gesundheitssystemen auf der ganzen Welt. Dies kann jedoch durch eine einheitliche Klassifizierung und einen klareren Versorgungspfad verbessert werden", so Bo Abrahamsen, Endokrinologe und Professor für Epidemiologie des Muskel-Skelett-Systems. "Obwohl CT-Scans, die zu anderen Zwecken angefertigt werden, das Potenzial haben, Wirbelfrakturen zu erkennen, werden Scans, die Wirbelfrakturen enthalten, angesichts des hohen Zeitdrucks, unter dem Radiologen stehen, oft nicht in diesem Sinne beurteilt. Es muss ein schnelles, einfaches und intuitives Verfahren geben, um Wirbelfrakturen zu erkennen und den für die Osteoporosebeurteilung zuständigen Diensten mitzuteilen. Im Moment sind diese Frakturen noch im Verborgenen zu finden. Wir begrüßen digitale Innovationen, die uns in die Lage versetzen, klinische Maßnahmen früher zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Patient:innen die Behandlung erhalten, die sie benötigen.“

ImageBiopsy Lab wurde 2016 gegründet und hat sich zu einem führenden Unternehmen im Bereich der KI-gestützten muskuloskelettalen Bildgebung entwickelt. UCB wird das geistige Eigentum an BoneBot an ImageBiopsy Lab lizenzieren und dazu beitragen, die Technologie bis 2023 auf den Markt zu bringen. ImageBiopsy Lab wird dann eine weltweite Markteinführung anstreben, unter anderem in den USA, der EU und Großbritannien.

 

"Am Welt-Osteoporose-Tag, an dem wir gemeinsam daran arbeiten, das weltweite Bewusstsein für die Prävention, Diagnose und Behandlung von Osteoporose zu schärfen, freuen wir uns, unsere Beteiligung an einem so bedeutenden Meilenstein für die Osteoporoseversorgung bekannt zu geben", sagte Richard Ljuhar, CEO von ImageBiopsy Lab. "Wir freuen uns darauf, die Zeit bis zum Effekt der BoneBot-Technologie zu verkürzen, was ein früheres wirksames klinisches Eingreifen ermöglichen wird, was wiederum dazu beitragen könnte, die mit Osteoporose einhergehenden Komorbiditäten zu reduzieren."

 

Über UCB

UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung innovativer Arzneimittel und Lösungen konzentriert, um das Leben von Menschen mit schweren Erkrankungen des Immunsystems oder des zentralen Nervensystems zu verbessern. Mit mehr als 8 000 Mitarbeitern in über 40 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2020 einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro. UCB ist an der Euronext Brüssel notiert (Symbol: UCB). Folgen Sie uns auf Twitter: @UCB_news

Über ImageBiopsy Lab

ImageBiopsy Lab, der in Wien ansässige Entwickler von MSK-KI-Lösungen, wurde Ende 2016 als Spin-off gegründet. Das Unternehmen entwickelt und bietet preisgekrönte KI-gesteuerte Software-Anwendungen, die muskuloskelettale (MSK) Diagnosen auf Röntgenbildern digitalisieren und Radiologen und Orthopäden schnelle, quantitative und standardisierte Berichte über krankheitsrelevante Befunde und Messungen liefern.

Heute verfügt ImageBiopsy Lab über Niederlassungen in der EU und den USA und vereint ein interdisziplinäres, internationales Team von Ärzt:innen, Forscher:innen und Softwareexpert:innen, die die Leidenschaft teilen, einen nachhaltigen und bedeutenden Einfluss auf die digitale Gesundheitsversorgung zu haben.

Zukunftsgerichtete Aussagen - UCB

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf aktuellen Plänen, Schätzungen und Überzeugungen des Managements basieren. Alle Aussagen, die sich nicht auf historische Fakten beziehen, sind Aussagen, die als zukunftsgerichtete Aussagen betrachtet werden könnten, einschließlich Schätzungen von Einnahmen, Betriebsmargen, Kapitalausgaben, Barmitteln, anderen Finanzinformationen, erwarteten rechtlichen, politischen, behördlichen oder klinischen Ergebnissen und anderen derartigen Schätzungen und Ergebnissen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen sind naturgemäß keine Garantien für zukünftige Leistungen und unterliegen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen abweichen, die in den in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen impliziert sind. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind u.a.: Änderungen der allgemeinen Wirtschafts-, Geschäfts- und Wettbewerbsbedingungen, die Unfähigkeit, notwendige behördliche Genehmigungen zu erhalten oder sie zu akzeptablen Bedingungen zu erhalten, Kosten im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung, Änderungen der Aussichten für Produkte in der Pipeline oder in der Entwicklung von UCB, Auswirkungen zukünftiger gerichtlicher Entscheidungen oder behördlicher Untersuchungen, Produkthaftungsansprüche, Anfechtung des Patentschutzes für Produkte oder Produktkandidaten, Änderungen von Gesetzen oder Vorschriften, Wechselkursschwankungen, Änderungen oder Unsicherheiten in der Steuergesetzgebung oder der Verwaltung solcher Gesetze sowie Einstellung und Bindung von Mitarbeitern.

UCB stellt diese Informationen zum Datum dieser Pressemitteilung zur Verfügung und lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren, sei es, um die tatsächlichen Ergebnisse zu bestätigen oder um eine Änderung der Erwartungen zu melden. Es gibt keine Garantie dafür, dass neue Produktkandidaten in der Pipeline bis zur Produktzulassung vorankommen oder dass neue Indikationen für bestehende Produkte entwickelt und zugelassen werden. Produkte oder potenzielle Produkte, die Gegenstand von Partnerschaften, Joint Ventures oder Lizenzkooperationen sind, können Gegenstand von Differenzen zwischen den Partnern sein. Außerdem könnten UCB oder andere nach der Markteinführung Sicherheits-, Nebenwirkungs- oder Herstellungsprobleme mit ihren Produkten feststellen. Darüber hinaus können die Umsätze durch internationale und nationale Trends in Richtung Managed Care und Kostendämpfung im Gesundheitswesen sowie durch die von den Kostenträgern auferlegte Erstattungspolitik und die Gesetzgebung, die die Preisgestaltung und Erstattung von Biopharmazeutika beeinflusst, beeinträchtigt werden.

 

 

Für weitere Informationen:

 

Medien

 

Adriaan Snauwaert

Globaler Kommunikationsmanager, UCB

T: +32 497 70 23 46.

Adriaan.Snauwaert@ucb.com
 

Medien

 

Werner Bleilevens

Head of Communications CE, UCB

T: +49-2173-48 1056.

Werner.Bleilevens@ucb.com
 

Investor Relations

 

Antje Witte,

Investor Relations, UCB

T+32 2 559 9414,

antje.witte@ucb.com

 

  

REFERENZEN

 

[1] Reginster JY, Burlet N. Osteoporose: Eine immer noch zunehmende Prävalenz. Bone. 2006;38(2 Suppl 1):S4-9

[2] Ström O, Borgström F, Kanis JA, et al.Osteoporosis: burden, health care provision and opportunities in the EU: a report prepared in collaboration with the International Osteoporosis Foundation (IOF) and the European Federation of Pharmaceutical Industry Associations (EFPIA). Arch Osteoporos. 2011;6:59-155. doi: 10.1007/s11657-011-0060-1

[3] Warriner AH, Patkar NM, Curtis JR, et al. Welche Frakturen sind am häufigsten auf Osteoporose zurückzuführen? J Clin Epidemiol. 2011;64(1):46-53. doi:10.1016/j.jclinepi.2010.07.007