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Ein Exempel statuieren - Be aware of Parkinson!

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    Wissen bedeutet Verstehen

    Der Mangel welchen Botenstoffes verursacht die typischen Bewegungsstörungen eines Parkinson-Patienten? Und ist Parkinson eigentlich heilbar? Schnell merken wir, dass wir mit unserem Allgemeinwissen zu Morbus Parkinson an unsere Grenzen stoßen. Dabei ist es wichtig, gerade über derart schwere neurologische Erkrankungen informiert zu sein. Immerhin leben alleine in Deutschland knapp 220.000 Menschen mit Parkinson. In den letzten 25 Jahren hat sich die Zahl der Erkrankungen weltweit sogar verdoppelt. Wir alle kennen das Sprichwort „Wissen bedeutet Verstehen“. Da wir bei UCB täglich nach diesem Credo handeln, unsere Patienten ausnahmslos in den Mittelpunkt zu stellen, sehen wir es als eine unserer besonderen Pflichten, noch mehr auf die Parkinson-Erkrankung aufmerksam zu machen. Dieser Pflicht möchten wir vor allem im Zuge des heutigen Welt-Parkinson-Tages am 11. April 2019 nachkommen.


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    Ein bewegender Krankheitsverlauf

    Regelmäßig hören wir bewegende Geschichten von unseren Patienten. Was mich immer wieder nachdenklich stimmt, sind die Momente, in denen sie realisieren, dass sich erste Symptome bei ihnen bemerkbar machen und was dies in ihnen bewegt. Was hier ein großes Problem darstellt: Die Symptome von Morbus Parkinson sind zunächst oftmals nicht leicht als solche zu erkennen – weder für Betroffene noch für Ärzte. Da sich Parkinson über einen sehr langen Zeitraum entwickelt, kommen über Jahre hinweg immer mehr Anzeichen der Erkrankung für die Patientinnen und Patienten hinzu. Oft hören wir, dass zunächst der Geruchssinn nachlässt oder die Stimme leiser und die Mimik ausdrucksärmer wird. Außerdem berichten einige von ihnen, dass ihre Finger immer schwächer werden und die Feinmotorik leidet, was sich vor allem beim Schuhe anziehen oder dem Zuknöpfen von Hemden bemerkbar macht. Erst über die Zeit nehmen dann die Beschwerden von steifen Schultern oder Schmerzen im Rücken zu; oder Patientinnen und Patienten berichten von einem ersten Tremor – einem Schütteln in einem ihrer Arme. Ab hier nimmt in der Regel ihre Bewegungsfähigkeit kontinuierlich ab. Menschen die noch mitten im Berufsleben stehen, können unter Umständen plötzlich ihren Beruf nicht mehr in der bestehenden Form ausüben.



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    Wie wir uns engagieren können

    Wenn ich von solchen Krankheitsverläufen höre, läuft es mir kalt den Rücken herunter. Und ich weiß, dass ich mit diesem Gefühl nicht alleine bin. Ich erinnere mich noch sehr genau, als mir ein Patient vor einigen Jahren zum ersten Mal von seinen Erfahrungen mit Parkinson erzählte. Auch er war sich jahrelang nicht bewusst, dass sein leichtes Zittern in angespannten Situationen und seine nächtliche Unruhe mit einer solch schweren Erkrankung zusammenhängt. Leider deuten auch heute noch einige Ärzte die Symptome falsch und diagnostizieren zum Beispiel eine Arthritis, weshalb wir davon ausgehen, dass ein großer Teil der Parkinson-Erkrankten in Deutschland zunächst unbehandelt bleibt. Wenn wir verstehen möchten, wie diese schwere Erkrankung verläuft und welche Herausforderungen das Leben mit Morbus Parkinson mit sich trägt, müssen wir uns weiter für Aufklärung und Aufmerksamkeit bei unseren Mitmenschen einsetzen. Hiermit möchten wir bei UCB in den eigenen Reihen beginnen. Schon seit Jahren weisen wir mit internen Veranstaltungen immer wieder auf das Krankheitsbild Parkinson hin. Unser Ziel ist es, bei allen Kolleginnen und Kollegen ein Bewusstsein für die Erkrankung zu entwickeln. Denn nur so kann es gelingen, uns bei unseren Entscheidungen weiterhin so nah wie möglich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten zu orientieren. 


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    Gemeinsam das Ziel erreichen

    Beim diesjährigen Welt-Parkinson-Tag konnten unsere Kolleginnen und Kollegen beispielsweise ihr bisheriges Wissen über Parkinson in einem Quiz unter Beweis stellen Mit speziell für den Welt-Parkinson-Tag angefertigten Ansteck-Buttons machten wir innerhalb und außerhalb UCBs auf die Erkrankung aufmerksam und erinnerten unsere Ansprechpartner aus dem Gesundheitswesen abermals an die Erkrankung und an den Welt-Parkinson-Tag. Und das sind nur kleine Schritte zu einem großen gemeinsamen Ziel. Wir werden uns weiter mit Nachdruck dafür einsetzen, dass das Verständnis für Parkinson-Patienten in der Mitte unserer Gesellschaft ankommt.



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