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INNOVATE: Ein Format am Puls der Zeit

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    Patienten eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen – das ist unser Credo und bestimmt unser Denken und Handeln bei UCB. Wie wir das erreichen möchten? Indem wir ganzheitliche Lösungen anbieten, die über die reine Versorgung mit Medikamenten hinausgehen. INNOVATE, ein neues und zukunftsorientiertes Beispiel aus unserem Immunologie-Bereich, zeigt, wie wir unser Credo mit Leben füllen.

     

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    Viele Menschen werden mit unseren Medikamenten behandelt. Doch damit ist unsere Arbeit nicht getan. Wir möchten Patienten mit schweren Erkrankungen innovative und praxisnahe Lösungen zur Verfügung stellen, die ihnen viele Dinge des täglichen Lebens erleichtern sollen. Daher entstand die Idee, das INNOVATE-Symposium ins Leben zu rufen – ein neues interaktives Veranstaltungsformat mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Fallbeispielen zum Thema „zukünftige Trends & Hot Topics in der Rheumatologie“, also Themen, die den Rheumatologen aktuell „unter den Nägeln brennen“. Am 10. und 11. Mai war es dann soweit. Kern und Angelpunkt des Events in München bildete die Frage: „Wie kann ein Mehrwert für Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen geschaffen werden?“ Im Rahmen des Symposiums wurde auch zum ersten Mal der UCB-INNOVATE-Förderpreis verliehen. Anfang des Jahres hatte das UCB-Immunologie-Team Ärzte dazu aufgerufen, Projekte einzureichen, die auf innovative Weise eine Verbesserung der Patientenversorgung in der Rheumatologie zum Ziel haben sollen. Drei Einreichungen wurden ausgewählt, die von den Finalisten in einem 15-minütigen Pitch präsentiert wurden. Die Jury bewertete die Projekte beispielsweise nach Realisierbarkeit, Methodik, Zeitplanung, Innovationsfaktor und danach, wie viele Patienten letztendlich von dem Projekt profitieren könnten.

     

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    Die Jury des UCB-INNOVATE-Förderpreises – ein unabhängiges medizinisches Gremium – entschied sich einstimmig für die Auszeichnung eines innovativen digitalen Projekts von Dr. med. Andreas Engel (Berufsverbandsvorsitzender der baden-württembergischen Rheumatologen) aus Stuttgart. Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen in der rheumatologischen Versorgung, langer Wartezeiten bis zur Erstvorstellung und Terminvergaben – oft unabhängig von der medizinischen Notwendigkeit – hat sich 2017 eine Gruppe internistischer Rheumatologen aus Baden-Württemberg getroffen, um nach Lösungsmöglichkeiten für eine verbesserte Patientenversorgung zu suchen. Ziel des Projekts: eine Früherkennungs-Sprechstunde zu etablieren, die früh, sicher und zeitsparend entscheiden kann, ob ein Patient einer schnellen rheumatologischen Diagnostik und Therapie bedarf, weil er bereits schwer erkrankt ist oder mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit keine rheumatologische Versorgung benötigt. Realisiert werden soll dieses Ziel durch die Anamneseerhebung mittels eines digitalisierten Fragebogens. Dieser Rheuma-Fragebogen ermittelt über einen Algorithmus einen Score, der es den teilnehmenden Praxen erlaubt, schwer erkrankte Patienten zu priorisieren und die knappen rheumatologischen Praxiskapazitäten effektiver zu nutzen.

     

    „Das Angebot offener Sprechstunden ist oft eine Frage der räumlichen und personellen Kapazität für die Sprechstunde und die danach häufig notwendige Nachbetreuung“, so Dr. med. Andreas Engel. „Früharthritis-Sprechstunden werden bereits zahlreich von Rheumatologen angeboten, verbessern dadurch oft die Qualität der Versorgung durch Verkürzung von Wartezeiten für die betreuten Patienten, erhöhen jedoch insgesamt nicht die Kapazität für Erstvorstellungen. Dadurch entstand die Idee einer Früherkennungs-Sprechstunde, bei der wir Hand in Hand mit verschiedenen Rheumatologen zusammen-gearbeitet haben. Wir freuen uns sehr, dass unser innovatives Projekt von der Jury ausgezeichnet wurde und von UCB gefördert wird. So haben wir die große Chance, einen Mehrwert für Ärzte und Patienten zu generieren.“


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