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Können sogenannte „Wearables“ (tragbare Sensoren) einen Mehrwert für Parkinson-Patienten schaffen?

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    Babak.Boroojerdi.PNGDigitale Technologien haben heutzutage das Potential, ein breites Spektrum an patientenspezifischen Ergebnissen zu erfassen. Das räumt Forschern beispielsweise die Möglichkeit ein, neue Behandlungsmethoden entwickeln und damit das Leben von Patienten verbessern zu können. 

    Weltweit erkranken immer mehr Menschen an Parkinson. Von schätzungsweise 2,6 Millionen Menschen im Jahr 1990 bis zu 6,3 Millionen im Jahr 2015. Und es wird prognostiziert, dass die schwere neurologische Erkrankung bis zum Jahr 2040 12,9 Millionen Menschen der Weltbevölkerung im Alter betreffen wird. Es gibt zwar eine Vielzahl von neuen Medikamenten in der Pipeline, doch die Forschung sieht sich mehreren Herausforderungen bei der Entwicklung von Parkinson-Medikamenten gegenübergestellt. Eins der Hauptprobleme stellt die mangelnde Präzision bei der Messung der Ergebnisse dar. Wenn wir sicherstellen möchten, dass neue Therapien einen Mehrwert für Patienten schaffen, ist es wichtig, dass wir die für Patienten wichtigen Ergebnisse verfolgen.

    Ein vielversprechender Weg, dies zu erreichen, ist die Nutzung digitaler Technologien - wie tragbare Sensoren. Diese ermöglichen es den Forschern, tagsüber passiv Daten zu sammeln, während die Patienten ihrem Alltag nachgehen. Die Erfassung sowohl motorischer als auch nicht-motorischer Symptome liefert ein umfassenderes Bild der Symptome und der Lebensqualität als die Momentaufnahme, die durch die Interaktion zwischen Arzt und Patient in einer Klinik erstellt wird.

    Trotz des rasanten Fortschritts bei digitalen Technologien müssen immer noch einige Lücken geschlossen werden, bevor sie für klinische Studien verwendet werden können. Im Rahmen der CPP-Initiative (Critical Path for Parkinson) arbeitet UCB mit anderen forschungsbasierten Biopharmaunternehmen und den entsprechenden Aufsichtsbehörden zusammen, um zu untersuchen, wie Wearables in der Parkinson-Forschung und -Versorgung einbezogen werden können. Die CPP-Initiative ist eine globale öffentlich-private Partnerschaft unter der Leitung des Critical Path Institute (C-Path). UCB nahm im Mai 2019 an einem Treffen mit der FDA über den Einsatz tragbarer Technologien bei Parkinson teil.

    Die „WATCH-PD“ (Wearable Assessments in The Clinic and Home in PD) ist Teil dieser Kooperation, die Rolle von Wearables bei Parkinson zu untersuchen. Die Forschung zielt darauf ab, eine Reihe objektiver digitaler Messgrößen zu generieren, die schließlich als Ergänzung zu klinischen Standardbewertungen bei der Messung des Fortschreitens der Parkinson-Erkrankung und des Ansprechens auf die Behandlung verwendet werden können.

    Eine Erfassung digitaler Daten, die anschließend analysiert und mit den Aufsichtsbehörden diskutiert werden können, erfolgt in einer 12-monatigen Studie zum Fortschreiten von Parkinson bei Patienten, die sich im frühen, unbehandelten Stadium der Erkrankung befinden und seither unbehandelt blieben. Mit hochempfindlichen Sensoren können Forscher validierte klinische Zeichen regelmäßig und aus der Ferne objektiv messen und mit herkömmlichen subjektiven klinischen Bewertungen vergleichen.

    Die kontinuierliche Messung beseitigt die mit der Prüfung in der Klinik verbundene Verzerrung von Ergebnissen. Dabei kommen Geräte zum Einsatz, mit denen die Patienten möglicherweise bereits vertraut sind, beispielsweise Smartphones und Smartwatches.

    Unser kollaborativer und innovativer Ansatz zeigt die Bereitschaft von UCB, mit anderen zusammenzuarbeiten und neue Technologien außerhalb des traditionellen Gesundheitssektors zu nutzen. Wir hoffen, dass Wearables die Entwicklung neuer Therapieoptionen für Menschen mit Parkinson beschleunigen werden - und damit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen, indem sie sich mit den für die Patienten wichtigen Ergebnissen befassen.

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