Top of this page
Skip navigation, go straight to the content

UCB.de Medien UCB Storys UCB Storys - Artikel Detail

Recruiting bei UCB

  • Autor

    C._Ludtke_Zitat.2

    C._Ludtke.4





    Seit Ende September 2014 ist Randstad Sourceright Recruiting Manager Cornelius Lüdtke bei UCB tätig, findet passende Kandidaten für offene Stellen und sorgt für den optimalen Ablauf des Bewerbungsprozesses. Aber wer ist das, der UCB als Arbeitgeber repräsentiert? Lesen Sie hier, wie Cornelius Lüdtke den Arbeitsmarkt und UCB als Arbeitgeber grundsätzlich einschätzt.


    Wie kann man sich Ihren Tagesablauf vorstellen?

    Pro Tag habe ich in der Regel durchschnittlich drei bis vier Interviews, aber bis zu 20 Telefonate – natürlich kann das variieren. In der restlichen Zeit organisiere und koordiniere ich, überlege mir Suchstrategien, suche aktiv nach Bewerbern und verbringe tatsächlich viel Zeit mit der Interaktion mit Kolleginnen und Kollegen.

     

    Welche Anforderungen werden an einen Recruiter im Bereich der pharmazeutischen Industrie gestellt und wie unterscheiden sich diese von anderen Branchen?

    Aus meiner Sicht gelten hier dieselben Anforderungen wie an jede andere Branche und jeden anderen Recruiter. Motivierte und für die jeweilige Tätigkeit qualifizierte Kandidaten sind überall stark gefragt und als Recruiter ist man stets darauf bedacht, den am besten geeigneten Mitarbeiter zu finden und einzustellen. Dahingehend hat sich mein Leben im Vergleich zu meiner Zeit in der Personalberatung gar nicht wirklich verändert. Die Herausforderung ist, dass man wirklich eine Unternehmenskultur in der Tiefe verstehen und begreifen muss, um herauszufinden, welcher Typ Bewerber prinzipiell zum Unternehmen passt. Dann muss man stets in der Lage sein, sich auf das jeweilige Gegenüber einzustellen (Hiring Manager/Bewerber) und natürlich bereit sein, sich in relativ unterschiedliche Themengebiete einzuarbeiten. Ein guter Zuhörer zu sein ist dann die Königsdisziplin, wobei auch ich hier noch stetig an mir arbeite. Mir hilft es glaube ich oft, dass ich „latent“ interessierte Personen relativ schnell von UCB und einer Aufgabe begeistern kann und somit ein erstes Interesse wecke.

     

    Es wird häufig über einen sogenannten Fachkräftemangel gesprochen.  Wie macht sich das in der Pharmaindustrie und speziell bei UCB bemerkbar?

    Für mich eine extrem schwierige Frage. Einen Mangel per se gibt es so nicht. Das Problem ist eher, dass alle Unternehmen auf die exakt selben Bewerber zielen. Prinzipiell erscheint es mir, dass wir in vielen Funktionsbereichen indirekt davon profitieren, dass der Arbeitsmarkt für Naturwissenschaftler nicht gut ist und somit indirekt für die Pharmaindustrie einen Unterbau garantiert. Durch die tatsächlich globale Ausrichtung kann UCB vieles ausgleichen, was ein rein in Deutschland vertretenes Unternehmen in dem Maße vermutlich nicht könnte.

     

    Gibt es bestimmte Fähigkeiten, die ein Mitarbeiter in der Pharmabranche haben sollte?

    Hard-Skills sind im Prinzip eigentlich immer nur die Grundvoraussetzung und oftmals auch tatsächlich verhandelbar. In der Pharmabranche, aber ganz besonders bei UCB, sind die Soft-Skills wirklich entscheidend. Wie kommuniziert jemand? Möchte und - vor allem - kann jemand bereichsübergreifend arbeiten? Wie arbeitet man in einer Matrix und begeistert andere für seine Idee? Möchte jemand Verantwortung übernehmen und beispielsweise die Grundsätze der Patient Value Strategie bei UCB auch wirklich aus Überzeugung vertreten? 

     

    Bewirbt sich ein Bewerber beim Unternehmen oder das Unternehmen beim Bewerber?

    Aus meiner Sicht trifft beides zu. Hier hat sich auch das Denken bei UCB in den letzten Jahren verändert. Wirklich gute Bewerber in vielen von uns benötigten „Nischen-Bereichen“ können sich tatsächlich heute den Arbeitgeber aussuchen. Die Formulierung „Bewerbermarkt“ ist jetzt bestimmt schon 10 – 15 Jahre alt. Ich persönlich habe es noch nie so stark wahrgenommen wie in unserer Branche.

     

    Haben wir in Monheim einen Standortnachteil?

    Das ist in der Tat leider wirklich der Fall. Wenn wir aus der Branche rekrutieren wollen, schauen wir immer nach München, die Rhein-Main-Region, Berlin oder Hamburg. Hier muss UCB einfach deutlich stärker über Aufgabeninhalte und Company Culture punkten, als das andere Unternehmen müssen. Die gute Nachricht ist, dass es nach wie vor immer wieder gelingt.

     

    Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

    Die vollkommen unterschiedlichen Charaktere, die ich jeden Tag kennenlernen darf. Wenn ich am Tag ein gutes Interview führen durfte oder einen faszinierenden Menschen kennengelernt habe, dann hat sich der Tag schon gelohnt.

     

    Haben Sie über die Jahre Veränderungen bei den Bewerbern festgestellt?

    Bewerber sind einerseits zunehmend professioneller geworden, möchten andererseits aber auch immer stärker von einem möglichen zukünftigen Arbeitgeber „umworben“ werden. Das ist jedoch insgesamt ein Trend und nicht nur branchenspezifisch. 

     

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Tags:
    Kategorie: