Wie mutig ist Deutschland? Mut ist in Deutschland verbreitet – 94 % der Deutschen halten Mut bezogen auf den Fortschritt für relevant, 63% würden an klinischen Studien teilnehmen Würden Sie Ihre Komfortzone verlassen, um die Medizin voranzubringen? 63% der Deutschen sagen, dass sie dazu bereit wären, an einer klinischen Studie teilzunehmen, um zum einen die Medizin und Forschung voranzutreiben und zum anderen eine Zukunft zu gestalten, in der die Begriffe Hoffnung und Zuversicht eine Rolle spielen. Wie mutig die Deutschen sind, konnte eine repräsentative Umfrage vom Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag des biopharmazeutischen Unternehmens UCB1, für die bundesweit 1.055 Menschen befragt wurden, zeigen. Hierbei besonders hervorzuheben ist nicht nur die Bereitschaft, Medizin und Forschung voranzutreiben, sondern auch, wie die Deutschen anderen Mut machen können. „Als forschendes biopharmazeutisches Unternehmen tragen wir eine besondere gesellschaftliche Verantwortung – und gehen dabei natürlich auch Risiken ein“, sagt Dr. Hanna Rabia Khan, General Managerin bei UCB. Risikobereitschaft und Wagemut gehören folglich dazu. „Nur etwa 10 bis 15 Prozent der Wirkstoffkandidaten, die in die klinische Entwicklung gehen, werden später tatsächlich als Medikamente zugelassen.“ Der Weg von der ersten Idee im Labor bis hin zum marktreifen Präparat ist lang, teuer und mit vielen Unsicherheiten verbunden. „Umso erfreulicher ist es, dass fast 80 Prozent der Befragten diese Risikobereitschaft der Pharmaindustrie als mutig bewerten“, ergänzt Khan. Nicht allein Unternehmen brauchen Mut: Auch die Menschen, die an klinischen Studien teilnehmen, sind entscheidend für den medizinischen Fortschritt. Ohne ihren Einsatz wären viele lebensrettende Therapien nie entstanden. Ihr Beitrag steht für wichtige Werte in Deutschland und zeigt: Mut ist, trotz Angst zugleich Verantwortung für alle zu übernehmen. Natürlich spielen auch Unsicherheit, mögliches Scheitern und Versagensangst von beiden Seiten eine Rolle. Umso wichtiger ist es, Resilienz zu stärken. Die gute Nachricht: Die Bereitschaft dazu ist in Deutschland hoch und sie ist im Vergleich zu 2024 um 18 Prozent gestiegen.2 Das darf Mut machen und gibt Hoffnung! Die Bereitschaft ist hoch 63,1 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, an einer klinischen Studie für neue Medikamente teilzunehmen, ein starkes Signal für Fortschritt und gesellschaftlichen Mut. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Jüngeren: 66,5 Prozent der 18- bis 39-Jährigen würden teilnehmen, bei den 40- bis 59-jährigen sind es 57,4 Prozent. Erst bei den über 60-Jährigen sinkt der Wert auf 53,7 Prozent, bleibt damit aber dennoch auf hohem Niveau. Auch beim Einkommen zeigen sich interessante Unterschiede: Mit steigendem Haushaltsnettoeinkommen wächst die Bereitschaft. Während sie in Haushalten unter 2.500 Euro bei 57,7 Prozent liegt, erreicht sie bei Einkommen über 3.500 Euro fast 70 Prozent. Besonders auffällig ist die Offenheit von Eltern: 74,7 Prozent würden teilnehmen. Ein Zeichen von Hoffnung und Zuversicht und dem Wunsch, durch eigenes Handeln Mut zu machen. Wie Mut die gesellschaftlichen Werte spiegelt Die UCB-Umfrage macht deutlich: Mut hat in Deutschland einen außergewöhnlich hohen Stellenwert und wird als treibende Kraft für Fortschritt verstanden. 94 Prozent sind überzeugt, dass es Mut braucht, um neue Wege zu gehen und 93,8 Prozent sehen darin eine zentrale Voraussetzung für Entwicklung. 90,5 Prozent wünschen sich zudem, dass das Land Herausforderungen entschlossener begegnet, ein klares Plädoyer dafür, gemeinsam mutig zu sein und Angst zu überwinden.Beim Blick auf die Selbsteinschätzung zeigt sich ein differenziertes Bild: 58,1 Prozent halten sich selbst für mutig. Besonders ausgeprägt ist dieses Selbstbild bei den 18- bis 39-Jährigen (62,5 Prozent), während ältere Menschen etwas zurückhaltender urteilen. Hier wird sichtbar, wie eng Angst und Mut miteinander verbunden sind. Auch soziale Faktoren spielen eine Rolle: Menschen mit höherem Einkommen schätzen sich mutiger ein. 65,2 Prozent in Haushalten mit über 4.500 Euro beschreiben sich als mutig, gegenüber 49,2 Prozent bei unter 2.500 Euro. Gleichzeitig widersprechen 69,2 Prozent der Vorstellung, Mut sei ein Privileg: Sie sind überzeugt, dass Mut ist, was allen Menschen offensteht, unabhängig von ihren Lebensumständen. Mut nur im Privatleben? Auch auf der Arbeit! Ein Blick in die Arbeitswelt zeigt ähnliche Muster: 58,8 Prozent der Befragten fühlen sich ermutigt, mutige Entscheidungen zu treffen und Mut zu haben. Die Unterstützung variiert jedoch: Menschen mit höherem Einkommen erleben sie deutlich häufiger (70,6 Prozent bei Haushalten über 4.500 Euro) als Personen mit niedrigerem Einkommen (45,9 Prozent bei unter 2.500 Euro). Besonders stark ausgeprägt ist die Ermutigung bei Menschen mit Kindern im Haushalt: 73,5 Prozent fühlen sich bestärkt, gegenüber 54,3 Prozent ohne Kinder. Darüber hinaus sind 76 Prozent der Deutschen überzeugt, dass Mut belohnt wird, was zeigt, dass es sich lohnt, Angst und Mut miteinander auszuhalten, Mut zur Wahrheit zu zeigen und Angst zu überwinden. Innovation, Fortschritt und Mut laufen Hand in Hand Für 90,9 Prozent der Befragten ist klar: Mut ist unverzichtbar für medizinischen Fortschritt. Die Studie bestätigt, dass dieser Mut in Deutschland spürbar ist, sowohl bei den Forschenden als auch bei den Menschen, die bereit, sind, Teil dieser Forschung zu werden. Ein Beispiel dafür ist UCB: 2025 investierte das in Monheim ansässige Unternehmen 24 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung neuer Medikamente, deutlich mehr als der Branchendurchschnitt von bis zu 17 Prozent. Damit trägt UCB entscheidend dazu bei, innovative Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen mit schweren chronischen Erkrankungen zu schaffen. Dr. Hanna Rabia Khan macht deutlich, dass Mut hierbei als der Schlüssel für Innovation verstanden wird und die Umfrage zeigt, dass die Menschen in Deutschland diese Überzeugung teilen. Zugleich birgt Mut zur Wahrheit die Chance, eine gesunde Fehlerkultur zu fördern: Nur wer aus Irrtümern lernt, kann als Gesellschaft und in der Pharmaindustrie nachhaltig Fortschritt erreichen.Damit verbindet sich auch ein Appell an alle, die gesellschaftliche Verantwortung tragen, den aktuellen Herausforderungen mit mehr Mut zu begegnen, resümiert Dr. Hanna Rabia Khan. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der repräsentative Umfrage vom Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von UCB Wieviel Prozent der Deutschen würde an einer klinischen Studie für neue Medikamente teilnehmen? 63,1 % der Befragten antworteten mit „Ja“. Nach Altersgruppen:18 – 39 Jahre, 66,5 % 40 – 59 Jahre, 67,4 % 60 – 79 Jahre, 53,7 % Nach Haushaltsnettoeinkommen:Unter 2.500 Euro, 57,7 % 2.500 bis unter 3.500 Euro, 59,1 % 3.500 bis unter 4.500 Euro, 68,5 % 4.500 Euro und mehr, 69,9 % Kinder im Haushalt:Keine Kinder, 59,6 % Mind. 1 Kind im Haushalt, 74,7 % close Wieviel Prozent der Deutschen stimmen der Aussage zu „Mut ist wichtig, um neue Wege zu gehen“? 94,0 % der Befragten stimmen zu. close Wieviel Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass Deutschland sich Herausforderungen mutiger entgegenstellen sollte? 90,5 % der Befragten stimmen zu. close Wieviel Prozent der Deutschen stimmen der Aussage „Ich finde mich selbst mutig“? 58,1 % der Befragten stimmen zu.Nach Altersgruppen:18 – 39 Jahre, 62,5 % 40 – 59 Jahre, 54,6 % 60 – 79 Jahre, 57,7 % Nach Haushaltsnettoeinkommen:Unter 2.500 Euro, 49,2 % 2.500 bis unter 3.500 Euro, 64,6 % 3.500 bis unter 4.500 Euro, 58,6 % 4.500 Euro und mehr, 65,2 % Kinder im Haushalt:Keine Kinder, 54,0 % Mind. 1 Kind im Haushalt, 71,8 % close Wieviel Prozent der Deutschen stimmen der Aussage zu „Mut kann man sich nur leisten, wenn man privilegiert ist“? 69,2% der Befragten stimmen nicht zu. close Wieviel Prozent der Deutschen geben an im Arbeitskontext beim Treffen von mutigen Entscheidungen unterstützt zu werden? 58,8 % der Befragten antworten „Ja“. Nach Altersgruppen:18 – 39 Jahre, 69,1 %40 – 59 Jahre, 55,9 %60 – 79 Jahre, 50,8 % Nach Haushaltsnettoeinkommen:Unter 2.500 Euro, 45,9 %2.500 bis unter 3.500 Euro, 61,6 %3.500 bis unter 4.500 Euro, 63,1 %4.500 Euro und mehr, 70,6 % Kinder im Haushalt:Keine Kinder, 54,3 %Mind. 1 Kind im Haushalt, 73,5 % close Wieviel Prozent der Deutschen stimmen der Aussage „Mut wird belohnt“ zu? 70,6 % der Befragten stimmen zu. close Wieviel Prozent der Deutschen stimmen der Aussage „Für medizinischen Fortschritt braucht man Mut“ zu? 90,9 % der Befragten stimmen zu. close Mehr zum Thema „Mut“ Über die Umfrage Für die repräsentative Umfrage hat das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von UCB im Dezember 2025 bundesweit 1.055 Menschen zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Die Befragung erfolgte online und ist bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region quotiert. Die Umfrage ist Teil einer groß angelegten, bundesweiten Mut-Kampagne mit der das Pharmaunternehmen UCB Haltung zeigen und zu mehr Mut aufrufen möchte. Referenzen INNOFACT AG: PR-Studie „UCB Mut“. Online-Befragung, Düsseldorf, Dezember 2025. Sofern nicht anders markiert, basieren alle in dieser Presseinformation genannten Werte auf diesen Studienergebnissen.vfa und BPI, basierend auf Civey-Umfrage unter 5.001 Erwachsenen in Deutschland, 10. bis 21. Juni 2024. Verfügbar unter: https://www.vfa.de/de/forschung-entwicklung/forschungsstandort-deutschland/umfrage-grosse-bereitschaft-zur-studienteilnahme. Letzter Zugriff: Februar 2026.