Mut-Barometer

94 % der Deutschen finden Mut wichtig für Fortschritt, 63 % würden an klinischen Studien teilnehmen.

Monheim, 10. März 2026: Würden Sie an einer klinischen Studie teilnehmen, um die Medizin voranzubringen? 63 Prozent der Deutschen sagen: Ja! Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag des biopharmazeutischen Unternehmens UCB1, für die bundesweit 1.055 Menschen befragt wurden. Die Ergebnisse offenbaren spannende Einblicke – nicht nur zum Thema Forschung, sondern auch darüber, wie mutig sich die Deutschen selbst einschätzen.

„Als forschendes biopharmazeutisches Unternehmen tragen wir eine besondere gesellschaftliche Verantwortung – und gehen dabei natürlich auch Risiken ein“, sagt Dr. Hanna Rabia Khan, General Managerin bei UCB. „Nur etwa 10 bis 15 Prozent der Wirkstoffkandidaten, die in die klinische Entwicklung gehen, werden später tatsächlich als Medikamente zugelassen.“ Der Weg von der Laboridee bis zum fertigen Präparat ist lang, kostspielig und ungewiss. „Umso erfreulicher ist es, dass fast 80 Prozent der Befragten diese Risikobereitschaft der Pharmaindustrie als mutig bewerten“, ergänzt Khan.

Doch nicht nur die Unternehmen brauchen Mut – auch die Teilnehmenden an klinischen Studien leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur medizinischen Forschung. Ohne sie wären viele lebensrettende Therapien nie Realität geworden. Die gute Nachricht: Die Bereitschaft dazu ist in Deutschland überraschend hoch. Und sie ist gestiegen: um 18 Prozent im Vergleich zu 2024, wie eine vergleichbare Studie zeigt.2

Fast zwei Drittel würden mitmachen

63,1 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, selbst an einer klinischen Studie für neue Medikamente teilzunehmen. Besonders mutig zeigen sich jüngere Menschen: In der Altersgruppe der 18- bis 39-Jährigen liegt die Zustimmung bei 66,5 Prozent, bei den 40- bis 59-Jährigen sogar bei 67,4 Prozent. Erst bei den über 60-Jährigen sinkt der Wert auf 53,7 Prozent – was immer noch mehr als die Hälfte bedeutet.

Interessant sind auch die Unterschiede nach Einkommen: Mit steigendem Haushaltsnettoeinkommen wächst die Bereitschaft zur Studienteilnahme. Während in Haushalten mit weniger als 2.500 Euro monatlich 57,7 Prozent mitmachen würden, sind es bei Haushalten mit über 3.500 Euro fast 70 Prozent. Menschen mit Kindern zeigen sich ebenfalls deutlich aufgeschlossener: 74,7 Prozent der Eltern würden teilnehmen – vielleicht auch, weil sie die Bedeutung medizinischer Innovationen besonders schätzen.

Mut als gesellschaftlicher Wert und Forderung

Die UCB-Umfrage zeigt auch: Mut genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert. 94 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Mut wichtig ist, um neue Wege zu gehen. 93,8 Prozent sehen Mut als wichtig für den Fortschritt an, und 90,5 Prozent meinen, Deutschland sollte sich Herausforderungen mutiger entgegenstellen.

Doch wie mutig schätzen sich die Deutschen selbst ein? 58,1 Prozent finden sich selbst mutig. Besonders junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren bewerten sich als mutig (62,5 Prozent), während die über 60-Jährigen etwas zurückhaltender sind (57,7 Prozent).

Interessant: Menschen mit höherem Einkommen schätzen sich deutlich mutiger ein (65,2 Prozent bei Haushaltseinkommen über 3.500 Euro) als Menschen mit niedrigerem Einkommen (49,2 Prozent bei unter 2.500 Euro). Im Kontrast dazu steht allerdings die Meinung von 69,2 Prozent der Deutschen, dass sich Mut nicht nur privilegierte Menschen leisten können.

Mut im Arbeitskontext

Spannend ist auch der Blick in die Arbeitswelt: 58,8 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrem Arbeitskontext unterstützt, mutige Entscheidungen zu treffen. Auch hier gibt es Unterschiede: Menschen mit höherem Einkommen erleben mehr Unterstützung (70,6 Prozent bei Haushaltseinkommen über 3.500 Euro) als Menschen mit niedrigerem Einkommen (45,9 Prozent bei unter 2.500 Euro). Und Menschen mit Kindern im Haushalt fühlen sich deutlich stärker ermutigt (73,5 Prozent) als Menschen ohne Kinder (54,3 Prozent). 76 Prozent der Deutschen stimmen zudem der Aussage zu, dass Mut belohnt wird.

„Für medizinische Innovation braucht es Mut“

90,9 Prozent der Befragten sind sich einig: Für medizinischen Fortschritt braucht es Mut. Die Studie zeigt, dass dieser Mut in Deutschland vorhanden ist – sowohl bei den Forschenden als auch bei den Menschen, die bereit sind, Teil dieser Forschung zu werden. UCB investierte 2025 24 Prozent3  des Umsatzes wieder in Forschung und Entwicklung von neuen Arzneimitteln. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Investitionsanteil in Forschung und Entwicklung bei Pharmaunternehmen liegt bei bis zu 17 Prozent4.  Damit trägt das in Monheim ansässige Unternehmen dazu bei, innovative Behandlungsmöglichkeiten für Patient:innen mit schweren chronischen Erkrankungen zu entwickeln. „Wir sind überzeugt, dass Mut der Schlüssel für Innovation ist. Unsere Umfrage zeigt, dass die Menschen in Deutschland diese Auffassung teilen. Darin liegt vielleicht auch ein Appell an alle, die gesellschaftliche Verantwortung tragen, sich den aktuellen Herausforderungen mutiger entgegenzustellen“, fasst Dr. Hanna Rabia Khan zusammen.

Die Grafik zum Mut-Barometer 2026 zeigt, dass 63,1% aller Deutschen an klinischen Studien teilnehmen würden. 74,4% aller Eltern (min. ein Kind im Haushalt) können sich vorstellen, an klinischen Studien teilzunehmen. 93,8% sind der Meinung, Mut ist wichtig für den Fortschritt. 90,9% sagen, für medizinischen Fortschritt braucht es Mut. 58,8% geben an, im beruflichen Umfeld Unterstützung zu erhalten, um mutige Entscheidungen zu treffen. 58,1% aller Deutschen sehen sich selbst als mutig an.

Über die Umfrage

Für die repräsentative Umfrage hat das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von UCB im Dezember 2025 bundesweit 1.055 Menschen zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Die Befragung erfolgte online und ist bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region quotiert. Die Umfrage ist Teil einer groß angelegten, bundesweiten Mut-Kampagne mit der das biopharmazeutische Unternehmen UCB Haltung zeigen und zu mehr Mut aufrufen möchte. 

Referenzen

  1. INNOFACT AG: PR-Studie „UCB Mut“. Online-Befragung, Düsseldorf, Dezember 2025. Sofern nicht anders markiert, basieren alle in dieser Presseinformation genannten Werte auf diesen Studienergebnissen.

  2.  vfa und BPI, basierend auf Civey-Umfrage unter 5.001 Erwachsenen in Deutschland, 10. bis 21. Juni 2024. Verfügbar unter: https://www.vfa.de/de/forschung-entwicklung/forschungsstandort-deutschland/umfrage-grosse-bereitschaft-zur-studienteilnahme. Letzter Zugriff: Februar 2026.

  3.  Integrated Annual Report 2025. ucb.com/sites/default/files/2026-02/iar_2025-web.pdf. Letzter Zugriff: Februar 2026.

  4. Bundesverband der pharmazeutischen Industrie e.V. Pharma-Daten 2025. https://www.bpi.de/index.php?eID=dumpFile&f=83922&t=f&token=c99adf6283e76399ccac8e4d686453784b2e3a03 Letzter Zugriff: Februar 2026.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an UCB:

Unternehmenskommunikation - Deutschland

Werner Bleilevens
Head of Communications Germany
T:  +49-2173-48 1056
E-Mail: werner.bleilevens@ucb.com

Julia Schenk
Corporate Communications Lead Germany
T: + 49 2173 48 1678
E-Mail: julia.schenk@ucb.com

Über UCB

UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung innovativer Arzneimittel und Lösungen konzentriert, um das Leben von Menschen mit schweren Erkrankungen des Immunsystems oder des zentralen Nervensystems zu verbessern. Mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden in etwa 40 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2025 einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro. UCB ist an der Euronext Brüssel notiert (Symbol: UCB). Folgen Sie uns auf Twitter: @UCB_news

DE-DA-2600057. Letzte Aktualisierung im März 2026.