„Wow, daran war ich beteiligt“ – Christoph Arth über 34 Jahre Arbeiten bei UCB

Portrait Christoph Arth

Was bedeutet es, über drei Jahrzehnte Teil eines Unternehmens zu sein? 
 

Für Christoph Arth: Wandel mitzuerleben, Projekte wachsen zu sehen und ein Stück weit selbst daran mitzuwirken. Heute ist er bei UCB in Monheim Chemistry, Manufacturing and Control (CMC) Development Outsourcing Operations Lead und schon seit 34 Jahren in der pharmazeutischen Entwicklung tätig. Während seiner Pharma-Karriere in Monheim hat er zahlreiche Projekte begleitet, einige davon bis zur Zulassung und dem Einsatz bei Patient:innen. Wie Christoph seinen ersten Tag, damals noch bei Schwarz Pharma, in Erinnerung hat, wie sich seine Arbeit verändert hat und was er mit UCB verbindet, erzählt er uns im Interview:
 

Christoph, wie lange bist du schon bei UCB und in welchem Bereich bist du tätig?
 

Ich bin seit 34 Jahren bei UCB, mein erster Tag war am 01.04.1992. Ich bin Apotheker von Beruf, die Stelle bei UCB war meine erste in der Industrie. Ich war immer in der pharmazeutischen Entwicklung tätig und hatte während dieser Zeit ganz unterschiedliche Positionen. Mittlerweile gehöre ich zu den Kolleg:innen mit der längsten Unternehmenszugehörigkeit am Standort Monheim.

 

An welche Momente deiner Zeit bei UCB erinnerst du dich gerne zurück? 
 

Es gab immer wieder Momente, in denen ich dachte: Wow, daran war ich beteiligt. Ich war Teil eines Teams, das gemeinsam etwas erreicht hat. Besonders erinnere ich mich an Situationen, in denen unsere Produkte oder Projekte erfolgreich waren. Ich hatte das Glück, an mindestens zwei, vielleicht sogar drei Projekten mitzuwirken, die später tatsächlich zu Produkten wurden. Bei diesen Projekten war ich von Anfang an dabei. Zu sehen, dass Patient:innen diese Produkte erhalten und dadurch Unterstützung bekommen, ist etwas sehr Wertvolles. Mir wird dabei auch bewusst: Hätten wir uns damals nicht so stark engagiert, gäbe es diese Lösungen vielleicht heute nicht.
 

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Tag?
 

Ja, daran erinnere ich mich gut. Diese Geschichte erzähle ich tatsächlich oft. Damals habe ich noch bei Schwarz Pharma gearbeitet, bevor es von UCB übernommen wurde. Als ich angefangen habe, bestand die Ausstattung aus einem Schreibtisch, einem Metallschrank, einem Block auf dem Tisch und einer Lampe. Ein Telefon hatte ich, aber keinen Computer. Wenn man das mit heute vergleicht – die Infrastruktur und die Möglichkeiten, die wir inzwischen haben – wird deutlich, wie sehr sich nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Welt in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten verändert hat.

 

Warum arbeitest du nach so langer Zeit immer noch bei UCB?

 

Es gab immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen. Natürlich gab es auch Phasen, in denen nicht alles ideal lief, etwa wenn Projekte eingestellt wurden. Aber gerade in den Momenten, in denen ich darüber nachgedacht habe, etwas anderes zu machen, haben sich bei UCB immer wieder neue Perspektiven eröffnet. Das Unternehmen hat mir kontinuierlich neue Möglichkeiten gegeben und mich dadurch gehalten.

 

Was verbindest du mit UCB? 
 

Für mich ist UCB in erster Linie eine Erfolgsgeschichte über die vergangenen 34 Jahre. Von einem stark lokal geprägten Standort in Monheim hat sich das Unternehmen zu einer internationalen Organisation mit rund 10.000 Mitarbeitenden entwickelt. Dieser konsequente Wandel spiegelt sich auch in der Entwicklung der pharmazeutischen Branche wider. Am Ende bleibt für mich vor allem eines: Dankbarkeit. Ich bin froh, dass ich Teil dieser Entwicklung sein durfte, sowohl beruflich als auch persönlich, denn vieles von dem, was ich erreicht habe, ist eng mit diesem Unternehmen verbunden.

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