„In Deutschland fehlt ein zentrales, patient:innenfreundliches und allgemeinverständliches Studienregister“
Sustainable Performance Week – Nachhaltigkeit im Zusammenspiel verschiedener Perspektiven von Antonia van Schwamen, Trainee im Bereich Sustainability und Communication Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der uns ständig und überall begegnet und gleichzeitig schwer festzulegen ist. Je nachdem, wen man fragt, stehen andere Aspekte im Vordergrund. Für die einen geht es vor allem um Umwelt und Klima, für andere stärker um soziale Themen oder wirtschaftliche Verantwortung.Ganz genau darin liegt die Herausforderung: Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Sie ist kein klar abgegrenztes Thema, sondern eher ein Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven.In meiner Rolle bewege ich mich genau zwischen diesen verschiedenen Themenfeldern. Dadurch wird für mich besonders deutlich, wie eng die einzelnen Aspekte eigentlich miteinander verknüpft sind – weniger als einzelne Bausteine, sondern als ein Zusammenspiel, das nur im Zusammenhang funktioniert.Greifbarer wir es dann aber, wenn dieses breite Verständnis eine klare Struktur bekommt.Bei UCB wird Nachhaltigkeit deshalb entlang von sieben Säulen gedacht:• Gesundheit des Planeten• Gesundheit, Sicherheit & Wohlbefinden • Ethische Geschäftspraktiken• Inklusion• Patient Engagement• Wissenschaftliche Innovation• Zugang zu MedikamentenDiese Aufteilung hilft, die unterschiedlichen Dimensionen sichtbarer zu machen, ohne sie voneinander zu trennen. Sie zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht an einer Stelle beginnt oder aufhört, sondern in vielen Bereichen gleichzeitig stattfindet und genau dadurch Wirkung entfaltet.Die Sustainable Performance Week, die bei uns jedes Jahr im Juni stattfindet, schafft dafür einen besonderen Raum. Eine Woche, die Verbindungen sichtbar macht Was die Woche für mich besonders gemacht hat, war weniger ein einzelnes Event, sondern die Art, wie die verschiedenen Themen zusammengekommen sind.Gleich zu Beginn hat das Format „Let’s talk sustainability“ genau diesen Einstieg geschafft. In unserem Foyer sind ganz unterschiedliche Perspektiven auf Nachhaltigkeit aufeinandergetroffen, nicht als Vortrag, sondern im Austausch.Im spielerischen Austausch mit Patient Engagement wurde deutlich, wie gezielt die Perspektive von Patient:innen in unsere Arbeit einfließt.Ethics & Business Integrity hat mit dem Ethical Dilemma Tool einen sehr konkreten Zugang geschaffen: Wie treffe ich Entscheidungen, die nicht nur möglich, sondern auch vertretbar sind?Und mit dem Inclusion Council – unser Gremium, das sich für ein inklusives Arbeitsumfeld einsetzt – sowie UCB+, dem Netzwerk für LGBTQ+ Mitarbeitende und Allies, ging es um gelebte Inklusion im Arbeitsalltag.Was dabei für mich hängen geblieben ist: Diese Themen wirken auf den ersten Blick unterschiedlich, greifen aber im Kern ineinander.Diese Verbindung hat sich auch im weiteren Verlauf der Woche immer wieder gezeigt.Im Gespräch mit Hugo Winkels von ColognePride wurde der Blick deutlich weiter, hin zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Es ging um die Geschichte des CSD (Christopher Street Day) und um die Gegenwart, um Sichtbarkeit, Rückschritte und die Frage, welche Rolle Unternehmen in diesem Spannungsfeld spielen können.Zur Wochenmitte hieß es: raus aus dem Büro und gemeinsam eine Runde gehen. Beim Spaziergang mit den Green Champions – Kolleg:innen, die sich bei UCB für Umwelt- und Klimathemen engagieren – ging es raus aus dem Gebäude und rein in die direkte Umgebung. Das Thema war: hinschauen, wahrnehmen, verstehen und in einem Quiz gegeneinander antreten.Ein ganz anderer Zugang kam mit dem Impulsvortrag von Jonas Geissler im Rahmen von UCBwell, unserem internen Programm, das sich bei UCB mit Themen wie Gesundheit und Wellbeing beschäftigt. Unter dem Titel „Time is Honey“ ging es um unseren Umgang mit Zeit und darum, warum Zeit nicht nur eine knappe Ressource ist, sondern eng mit Gesundheit und Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Für mich war das ein guter Reminder, dass nachhaltige Performance auch eine persönliche Ebene hat: wie gehen wir selbst mit unseren eigenen Ressourcen um?Mit dem Vortrag von Goldeimer, einem sozialen Unternehmen im Bereich nachhaltiger Sanitärversorgung, kam eine Perspektive dazu, die im Alltag oft übersehen wird: der Zugang zu Sanitärlösungen und die damit verbundenen Fragen rund um Wasser, Hygiene und Ressourcen. Ein Reminder wie eng ökologische und soziale Aspekte miteinander verbunden sind.Den Abschluss bildete der gemeinsame Start beim Gänseliesellauf in Monheim. Weniger als sportlicher Wettbewerb, sondern als gemeinsamer Moment. Laufen, anfeuern, zusammen unterwegs sein und damit ein Teil von Nachhaltigkeit, der selten so benannt wird, aber spürbar war: Zusammenhalt. Was bleibt Wenn ich auf die Woche zurückblicke, bleibt kein einzelnes Highlight hängen, sondern eher das Zusammenspiel vieler Themen:Ethische Entscheidungen, Patientenperspektiven, Inklusion, Umwelt, gesellschaftliche Verantwortung, Gesundheit und Zusammenarbeit – alles Aspekte, die an unterschiedlichen Stellen sichtbar geworden sind und doch immer wieder ineinandergegriffen haben.Gerade dadurch wird greifbarer, was mit „Sustainable Performance“ bei UCB gemeint ist: kein einzelner Schwerpunkt und kein zusätzliches Thema, sondern ein Verständnis, das sich durch viele Bereiche zieht und im Alltag in ganz unterschiedlichen Situationen sichtbar wird.Weitere Hintergründe und Einordnungen zum Thema Nachhaltigkeit bei uns gibt es hier. Mehr erfahren