Von Menschen inspiriert

Mann in schwarzer Sportkleidung steht auf einem gepflasterten Weg im Freien.

Bei UCB steht das Leben von Menschen mit chronischen Erkrankungen im Mittelpunkt.

Mit einer chronischen Erkrankung zu leben, bedeutet oft mehr, als andere sehen. Viele von ihnen fühlen sich allein oder unverstanden und sprechen nicht darüber. Das wollen wir ändern. Patient:innen, mit denen wir zusammenarbeiten, geben diesen Erfahrungen eine Stimme. Hier teilen Menschen ihre Geschichten – offen, ehrlich und aus ihrem Alltag. Sie erzählen davon, wie sie ihr Leben mit der Erkrankung aktiv gestalten und neue Wege für sich finden.

Denn wer sich zeigt, macht anderen Mut.

Und wer sichtbar ist, kann etwas bewegen.

Martina, lebt mit Myasthenia gravis

Meine Familie war mein Anker – und das war unbezahlbar.

Selbst in tiefen Krisen gibt es einen Weg zurück. Am meisten hat mir mein Umfeld geholfen – meine Familie und Freund:innen, die mich getragen haben, als ich selbst keine Kraft mehr hatte. Sie waren da, haben unterstützt, zugehört und mir das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein. Ich habe verstanden, dass Wissen Sicherheit gibt und Handlungsspielraum schafft. Dieses aktive Handeln war für mich genauso wichtig wie jede medizinische Maßnahme.

Frau steht mit Notenblättern vor einem Notenständer in einem Innenraum.

Charlotte, Mutter eines Sohnes mit Dravet-Syndrom

Aufgeben ist keine Option, dafür ist das Leben viel zu schön.

Als wir die Diagnose Dravet-Syndrom für unseren Sohn Lennart erhielten, war das ein Schock. Doch wir haben gelernt: Der Blick nach vorne ist entscheidend. Pflege darf nicht unser einziges Lebensziel sein. Deshalb habe ich mir meinen Traum erfüllt und eine Yogalehrerin-Ausbildung abgeschlossen – trotz Krankenhausaufenthalten. Akzeptanz bedeutet nicht aufgeben. Es heißt, die Situation anzunehmen und nach vorne zu schauen. Jeder kleine Fortschritt zählt.

Frau trainiert mit einem Gymnastikband in einem Wohnraum.

Irmgard, lebt mit Osteoporose

Meine Familie gibt mir Halt – die Natur schenkt mir Kraft.

Meine Familie, vor allem meine sechs Enkelkinder, sind mein größter Rückhalt und meine Energiequelle. Und wenn der Alltag stressig wird, finde ich meine Mitte draußen in der Natur – beim Laufen, Radfahren oder einfach an der frischen Luft. Heilung bedeutet mehr als Medikamente. Nimm dir Zeit, akzeptiere deine Erkrankung und finde deinen eigenen Weg. Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist der Schlüssel zu neuer Lebensqualität und innerer Stärke.

Frau steht mit einem Fahrrad vor der Grünfläche einer Wohnanlage.

Emily, lebt mit Psoriasis

Erlaub dir alle Gefühle. Dann fang klein an: Tu jeden Tag nur eine Sache, die dir guttut.

Nach dem Abitur begann völlig unerwartet meine Psoriasis. Ich wollte mich schön fühlen, stattdessen begann ich meinen Körper immer mehr zu verstecken. Die Wendung kam erst ein Jahr später mit der Diagnose. In dieser Zeit wurden ein Kollege mit einer anderen Hauterkrankung und mein damaliger Freund zu meinem Anker – plötzlich war ich nicht mehr allein. Heute ist meine Haut deutlich besser, aber nicht perfekt. Und ehrlich? Das spielt für mich keine Rolle mehr.

Frau in olivgrünem Trainingsanzug mit Kopfhörern steht auf dem Gehweg vor dem Schaufenster eines Geschäfts.

Uwe, lebt mit Psoriasis-Arthritis

Es geht darum, Dinge trotzdem zu tun – vielleicht anders, aber nicht weniger wertvoll.

Einschränkungen und Schmerzen haben vieles schwieriger gemacht: Unternehmungen, Partnerschaft, das Leben mit den Kindern. Die Psoriasis-Arthritis hat einen großen Teil meines Erwachsenseins geprägt, lange bevor ich überhaupt wusste, was mit mir los war. Trotzdem habe ich gelernt: Was man sich vornimmt, sollte man auch tun – vielleicht anders, langsamer, mit mehr Pausen, aber trotzdem tun. Ob Reisen in die Wärme, Reiki oder Projekte im Haus und Garten: Ich mache weiter, so gut ich kann.

Mann in gelbem Pullover hält ein Buch vor seinem Oberkörper in einem indirekt beleuchteten Wohnraum.

Dejan, lebt mit Psoriasis-Arthritis

Ich hatte ein lebhaftes Bild für mein Leben und meine Zukunft und das wollte ich nicht aufgeben!

Manchmal verändert eine Diagnose den Blick auf das Leben. Die ersten drei Monate waren die schwersten. Akzeptieren, dass die Krankheit Teil meines Lebens ist, fiel mir schwer. Doch dann kam der Wendepunkt: Eine radikale Ernährungsumstellung. 18 Kilo weniger – und keine Gelenkschmerzen mehr. Ab da änderte ich alles – Sport, Ernährung, Glaube. Heute bin ich dankbar für diese Lektion. Ich wollte aktiv am Leben meiner Kinder teilhaben. Das war mein Antrieb. Ich nehme alles mit, was das Leben bereithält.

Mann läuft in schwarzer Sportkleidung durch eine Straße in einem Wohngebiet.

Stefanie, lebt mit Psoriasis-Arthritis

Ich habe mein Leben wieder in die Hand genommen – für mich und für mein Kind.

Sport, bewusste Ernährung und der Wille, für mein Kind fit zu bleiben, haben mir geholfen, wieder aktiver zu werden und mich nicht unterkriegen zu lassen. Natürlich gibt es auch schlechte Tage – besonders in der kalten Jahreszeit. Doch ich habe gelernt: Nicht aufgeben, dranbleiben und sich Unterstützung holen, zum Beispiel in Gruppen wie der Rheuma-Liga. Gute Beratung und Austausch können enorm helfen. 

Frau steht an der Theke in einem dunkel beleuchteten Café.

Steffi, lebt mit rheumatoider Arthritis

Trotz Einschränkungen kann man aktiv bleiben. Und: Freude am Leben ist wichtig.

Mit der Diagnose Rheuma hat sich mein Leben verändert. Doch ich bin mehr als meine Erkrankung. Meine größte Leidenschaft sind meine Pferde. Sie geben mir Halt, Kraft und Motivation, jeden Tag weiterzumachen. Ich habe mir viele Hilfsmittel gebaut, um Dinge möglich zu machen. Auch wenn vieles nicht mehr so einfach ist, ich habe meine Wege gefunden, meinen Alltag anzupassen. Denn mein Ziel ist es, selbstständig zu bleiben, am Leben teilzunehmen und meiner Leidenschaft nachzugehen.

Frau in dunkelrotem Oberteil sitzt auf dem Sofa vor einem Beistelltisch mit Spielkarten.

Alyssia, lebt mit rheumatoider Arthritis

Stärke beginnt im Kopf – nicht in den Gelenken.

Schon früh wurde bei mir ein erhöhtes Rheuma-Risiko festgestellt. Trotzdem dauerte es Jahre, bis ich mit meinen Beschwerden ernst genommen wurde. Heute weiß ich: Mit der richtigen Behandlung kann ich vieles von dem leben, was mir wichtig ist – als Mutter, mit meiner Familie und meinen Pferden. Ich habe gelernt, mein Denken bewusst in eine positive Richtung zu lenken, mich auf das auszurichten, was mir guttut, und offen über mein Befinden zu sprechen. Rheuma gehört zu meinem Leben, aber es bestimmt nicht, wer ich bin.

Frau in pinker Daunenweste steht vor einem Spielgerät auf einem Spielplatz.

Benedicte, lebt mit axSpA

Wenn ich mit meiner Tochter ins Schwimmbad gehen kann, weiß ich: Es ist ein richtig guter Tag!

Die Diagnose axSpA war eine große Veränderung – aber auch eine Erleichterung. Es ist eine unsichtbare Krankheit, und das macht vieles herausfordernd. Für mich war es nicht leicht, die schlechten Tage anzunehmen und für mein Umfeld oft schwer zu verstehen. Deshalb spreche ich offen darüber und fordere Hilfe ein, wenn ich sie brauche. Ich habe gelernt: Ich muss auf mich selbst achten. Nicht jeder Tag ist gleich – schlechte Tage nutze ich zur Entschleunigung, gute Tage genieße ich bewusst.

Frau mit dunkelblauer Jacke steht mit einem Hund auf einem Gehweg in der Stadt.

„Wir sehen und verstehen, dass die Bedürfnisse von den Menschen hinter den Erkrankungen über die reine Behandlung hinausgehen.”

UCB entwickelt Lösungen mit dem Anspruch, das Leben von Menschen mit chronischen Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist es wichtig zu verstehen, was eine Erkrankung im Alltag tatsächlich bedeutet.

Mit der Kampagne „Inspiring Patients“ schafft UCB eine Raum für echte Geschichten von echten Menschen. Sie erzählen von persönlichen Wegen, alltäglichen Herausforderungen und ihrem Umgang mit der Erkrankung.

So werden Erfahrungen sichtbar, in denen sich andere Menschen wiederfinden können. Die Geschichten selbst gehören den Menschen, die sie erzählen.

Frau in olivgrünem Trainingsanzug steht im Freien vor einem Gebäude.

Emily, lebt mit Psoriasis: 

„Zu wissen, nicht allein mit einer Hauterkrankung zu sein, hat mir viel Kraft gegeben.“

Wie Sichtbarkeit das Leben mit einer chronischen Erkrankung verändert

Unsicherheit, fehlendes Verständnis oder Hoffnungslosigkeit: Diese Gefühle beschreiben fast alle Menschen, die mit einer chronischen Erkrankung leben vor, und oft auch noch nach der Diagnose. Falls es dir also auch so geht: Du bist damit nicht allein.

Benedicte, lebt mit axSpA: 

„Was mir Hoffnung gibt? Offenheit. Wer über seine Krankheit spricht, kann Hilfe einfordern.“ 

Viele Menschen schöpfen neuen Mut, wenn sie eine positive Haltung entwickeln, ihr verändertes Leben annehmen und offen mit ihrer Erkrankung umgehen. Sich mit der Erkrankung zu zeigen, kann dabei vieles verändern.

Mut machen

Die eigene Geschichte zu erzählen, kann anderen Kraft geben und das eigene Selbstvertrauen stärken.

Menschen verbinden

Persönliche Erfahrungen zu teilen, bringt Menschen zusammen und schafft gegenseitiges Verständnis.

Leben gestalten

Offen über die Erkrankung zu sprechen, heißt auch: Herausforderungen aktiv anzugehen, neue Perspektiven zu finden und für sich selbst einzustehen.

Erfahre mehr über unseren Austausch mit Patient:innen

Du möchtest wissen, wie UCB mit Menschen mit chronischen Erkrankungen, Angehörigen und Patient:innenorganisationen zusammenarbeitet? Auf unserer Website zeigen wir, was das Engagement für Patient:innen für uns bedeutet und wie der Dialog unsere Arbeit prägt.

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DE-DA-2600408. Letzte Aktualisierung im Oktober 2026.